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„1917“: Tödliche Mission zwischen den Fronten

Freitag, 10. Januar 2020 - 09:00 Uhr

von Claudia Hieby

Foto: François Duhamel / Universal Pi

Blake (Dean-Charles Chapman). Foto: UPI

Borken (hie). Auf dem Höhepunkt des Ersten Weltkrieges sollen die beiden britischen Soldaten Schofield (George Mackay) und Blake (Dean-Charles Chapman) eine nahezu unmögliche Mission erfüllen. In einem unbarmherzigen Wettlauf gegen die Zeit müssen sie sich tief in Feindesgebiet wagen und eine Nachricht überbringen, die verhindern soll, dass Hunderte ihrer Kameraden in eine tödliche Falle geraten. Auch das Leben von Blakes Bruder hängt vom Gelingen dieser Mission ab.

„1917“ ist ein überwältigendes Kinoerlebnis, das es so noch nicht gegeben hat. Ausnahmeregisseur und Oscar-Preisträger Sam Mendes inszeniert in einer One-Shot Aufnahme die höchst riskante Mission in Echtzeit. Es gibt keinen Schnitt, keinen Raum für Fehler – das Ergebnis ist an Eindringlichkeit kaum zu übertreffen.

So lässt Mendes das Publikum an einem nervenaufreibenden Drama teilhaben und beleuchtet den Ersten Weltkrieg aus einem modernen Blickwinkel. Die zermürbenden Kriegsjahre verdichtet er auf einen einzigen Tag, der über Leben und Tod von 1.600 Menschen entscheidet.

Wie bereits in „James Bond 007: Skyfall“ sorgt der legendäre Kameramann und Oscar-Preisträger Roger Deakins für atemraubende Bilder und nimmt die Kinozuschauer mit in die Kommandozentralen, Schlachtfelder und Schützengräben.

Ab 16. Januar im Kino.


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