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„Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ ab 25. Dezember im Kino

20.12.2019

Glücklich wiedervereint: Familie Kemper.

Glücklich wiedervereint: Familie Kemper.

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Borken (hie). Deutschland im Jahr 1933: Die neunjährige Anna Kemper (Riva Krymalowski) lebt mit ihrem älteren Bruder Max (Marinus Hohmann), ihrer Mutter Dorothea (Carla Juri) und ihrem berühmten Vater Arthur (Oliver Masucci), einem Theaterkritiker, Schriftsteller und erklärten Feind der Nazis, in Berlin. Um den Nazis zu entkommen, muss der Vater nach Zürich fliehen. Seine Familie folgt ihm kurze Zeit später. Anna lässt alles zurück, auch ihr geliebtes rosa Stoffkaninchen, und muss sich in der Fremde einem neuen Leben voller Herausforderungen und Entbehrungen stellen.

Oscar-Preisträgerin Caroline Link („Der Junge muss an die frische Luft“, „Nirgendwo in Afrika“) verfilmte Judith Kerrs Bestseller „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“, eine wahre Geschichte über Abschied, familiären

Zusammenhalt und Zuversicht. Judith Kerr schrieb 1971 aus der Perspektive ihres kindlichen Alter Egos, der neunjährigen Anna Kemper, über den Verlust der Heimat und die Suche nach einem neuen Zuhause in der Schweiz, in Paris und schließlich in London. In englischer Sprache verfasst und von Annemarie Böll ins Deutsche übersetzt, wurde „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ 1974 mit dem deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Seit mehr als 40 Jahren wird das Buch an Schulen gelesen, um Jungen und Mädchen behutsam an die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dessen Folgen heranzuführen.

Die Welt der neunjährige Anna Kemper (Riva Krymalowski) zerbricht als die Nazis an die Macht kommen. Fotos: Warner Bros

Die Welt der neunjährige Anna Kemper (Riva Krymalowski) zerbricht als die Nazis an die Macht kommen. Fotos: Warner Bros

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