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„CrimeBoy“ ermittelt

Mittwoch, 12. Februar 2020 - 08:30 Uhr

von Dorothee Davin

Foto: SYSTEM

Der Regionalfaktor soll im Vordergrund stehen.

Münster (dd). Ein neuer Fall für Münsters Spürnasen: nach Wilsberg und Thiel soll in Zukunft auch der „Crimeboy“ Kriminalfälle lösen, die die Domstadt in Atem halten. Zumindest wenn es nach dem münsterschen Filmemacher Simon Jöcker geht. Seine Idee: Eine regionale Krimi-Webserie für den Internet-Kanal „YouTube“ zu entwickeln. Der Filmservice Münster.Land des städtischen Presseamtes unterstützt ihn dabei. „CrimeBoy“ soll ein junges Format mit jugendlicher Bildsprache werden, in der Live-Streams, Vlogs und Chatverläufe zum Stilmittel gehören. „Crimeboy“ spielt in der Gaming-Szene und im Studentenmilieu. Darüber hinaus werden die einzelnen Stories zwischen den Veröffentlichungen der Videoclips auf einem fiktionalen Instagram-Kanal weitergeführt. So erscheint auch zwischendurch mal eine Instagram-Story mit einem Hinweis zur Lösung des Falls auf dem Handy.

Die Geschichte kurz zusammengefasst: Ein erfolgloser Gaming-Blogger löst einen Kriminalfall, dokumentiert seine Recherchen dazu in seinem Live-Stream und wird darüber unverhofft doch noch zum Influencer. Mit diesem neuen Genre des „Crimefluencers“ löst er in den folgenden Episoden weitere Fälle, bei denen der Regionalfaktor im Vordergrund steht.

Simon Jöcker aus Münster, der Filmregie in Hollywood studiert hat und jetzt als Videopoduzent in seiner Heimatstadt arbeitet, möchte sein Non-Profit-Projekt „CrimeBoy“ über Crowdfunding finanzieren. Er sucht daher nach Sponsoren oder Partnern, die ihn bei der Realisierung unterstützen. Weitere Infos dazu erhalten Interessenten unter www.startnext.de/crimeboy.

Foto: SYSTEM

Filmemacher Simon Jöcker aus Münster.