Münsterland

„Es steckt etwas im Stein“

Freitag, 28. August 2020 - 09:30 Uhr

von Claudia Hieby

Foto: SYSTEM

Ein Werk von Lovemore Bonjisi.

Vreden (hie). „Auch aus hartem Material lässt sich mit Geschick und Vision Großartiges herausmeißeln. Genau das beweisen die simbabwischen Künstlerinnen und Künstler, die trotz der politischen und wirtschaftlichen Herausforderung in ihrer Heimat Talent, Kreativität und Mut zu Innovationen zeigen“, schreibt Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, in seinem Grußwort als Schirmherr der Ausstellung „Zvirimudombo – Es steckt etwas im Stein“. Die Geschichte der simbabwischen Steinbildhauerkunst ist ab Donnerstag, 3. September, im kult in Vreden, Kirchplatz 14, zu sehen. „Die ausgestellten Skulpturen und Gemälde spiegeln die lange Tradition der lokalen Bildhauerkunst und die faszinierende Bandbreite der simbabwischen Kunstszene wider“, so Müller weiter. Bis zum 4. Oktober werden circa 40 aktuelle Arbeiten von bekannten Künstlerinnen und Künstlern wie Edward Chiwawa, Lovemore Bonjisi oder Tutani Mgabazi sowie Bildern von Fasoni Sibanda, Wilson Zuze und Nonhlanhla Mathe gezeigt. Am Donnerstag, 3. September, um 17 Uhr eröffnen Dr. Jean Gottfried Mutombo als Vertreter der Evangelischen Kirche von Westfalen und Dr. Reinhold Hemker, Präsident der Deutsch-Simbabwischen Gesellschaft e.V., die Ausstellung. Pfarrerin em. Kerstin Hemker führt als Kuratorin in die Tradition der simbabwischen Bildhauerei ein und stellt einige Künstler vor.