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Verbrauchertipps

Fünf Tipps: Sparen im Alltag

Freitag, 17. Januar 2020 - 09:00 Uhr

von Marie-Therese Gewert

Foto: SYSTEM

Mit ein paar einfachen Tricks, lässt sich Bares sparen. Sowohl auf Dauer als auch im Alltag.Foto: mtg

Kreis Borken (mtg). Wer kennt es nicht? Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig. Um mehr zu sparen, empfiehlt es sich, auf einfache Tricks zurückzugreifen, um Gewohnheiten zu durchbrechen, die das Geld schnell fressen.

Erster Tipp: Am Anfang des Monats sparen –nicht am Ende. Dazu einfach einen kleinen Betrag vom Gehalt abzwacken. Sozusagen ein Gehalt für die eigene Kasse. Eine Art Bezahlung für sich selbst, die vielleicht wie eine bezahlte Rechnung abgehakt wird. Auch ein Sparkonto ist ratsam, bei dem jeden Monat ein bestimmter Betrag X (Experten raten zu 10 bis 20 Prozent des Monatsgehalts) auf das Sparkonto in einem Dauerauftrag überwiesen wird. So kommt auf Dauer ganz automatisch viel zusammen.

Zweiter Tipp: Es bringt nichts, verbittert an sich selbst zu sparen. Sonst tritt der Jojo-Effekt ein und es wird doch wieder schnell alles ausgegeben. Kleine Erfolge dürfen gefeiert werden. Vielleicht nicht jeden Tag. Aber einmal in der Woche darf sich jeder eine Kleinigkeit zur Belohnung gönnen. Dann macht die Kleinigkeit gleich auch mehr Freude.

Dritter Tipp: Sparziele erreichen.

Es ist wie bei einer fremden Sprache: Mit einem Ziel fällt es leichter, sie zu lernen. So ist es auch beim Sparen. Wofür soll das Geld gespart werden? Für einen Urlaub, für den Lebenstraum oder schlicht zur Sicherheit im Alter? Ohne Sparziel ist weder ein Anfang noch ein Ende absehbar.

Vierter Tipp: Altmodisch und doch altbewährt: Ein Haushaltsbuch führen. Wer alte Kisten von den Großeltern durchstöbert, findet noch die Bücher, in denen jede Ausgabe peinlichst genau festgehalten wurde. Aber das rentiert sich. So gibt es gleich einen Überblick zu den aktuellen Fixkosten. Zudem lässt sich viel genauer bestimmen, wo genau das Geld am Ende des Monats eigentlich geblieben ist. Wer kein analoges Buch führen möchte, kann sich auch einfach eine Excel-Tabelle anlegen.

Fünfter Tipp: Viele legen einen hohen Wert auf gute Lebensmittel. Nur wie viel landet am Ende doch im Müll? Hier ist es mitunter sinnvoll, nicht auf das Haltbarkeitsdatum zu achten. Wer sich unsicher ist, kann sich im Internet unter  www.zugutfuerdietonne.de wertvolle Tipps einholen. Die Seite ist von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

Foto: Irina Belousa