Familie Seggewiß öffnet ihre Gartenpforte.
Raesfeld. Im Rahmen der „Offenen Gartenpforte 2026“ öffnet der Privatgarten der Familie Seggewiß an der Straße Im Rott 16 in Raesfeld erneut seine Tore und widmet sich dabei einem hochaktuellen Thema: dem Klimawandel im heimischen Garten. Zunehmende Wetterextreme wie längere Dürreperioden, Starkregenereignisse und vergleichsweise milde Winter stellen viele Gartenbesitzer vor neue Herausforderungen. Die Familie Seggewiß beobachtet diese Entwicklungen bereits seit Jahren und passt ihren Exotengarten schrittweise an die veränderten klimatischen Bedingungen an. Dabei geht es nicht nur um die Auswahl geeigneter Pflanzen, die Hitze und Trockenheit besser vertragen, sondern auch um grundlegende Fragen der Gartengestaltung. So wird unter anderem aufgezeigt, wie sich Flächen vor dem Austrocknen schützen lassen und welche Alternativen es zu klassischen Schottergärten gibt – etwa hin zu insektenfreundlichen, naturnahen Beeten.
Im Mittelpunkt der Gartentage steht neben der Präsentation verschiedener Pflanzkonzepte vor allem der Austausch von Erfahrungen. Welche Pflanzen sich als besonders robust erweisen, welche „Trockenhelden“ auch längere Hitzeperioden überstehen und ob der Klimawandel womöglich auch neue gestalterische Möglichkeiten eröffnet, sind Themen, die viele Gartenliebhaber beschäftigen und im Exotengarten anschaulich vermittelt werden.
Erstmals in dieser Saison ist der Garten am Pfingstsonntag, 24. Mai, von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Im weiteren Verlauf des Sommers folgen zusätzliche Termine, die jeweils unter einem besonderen Motto stehen – von der Palmen- und Kakteenblüte bis hin zu thematischen Gartentagen im Rahmen regionaler Aktionen wie dem „Tag der Gärten und Parks in Westfalen-Lippe“ oder den „Gartenblicken“ in Raesfeld und Schermbeck.
Neben den offenen Besuchstagen sind auch Gruppenführungen nach telefonischer Vereinbarung möglich. Weitere Informationen zu Terminen und Angeboten sind im Internet unter www.garten-seggewiss.de abrufbar.