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Verbrauchertipps

Hamsterkäufe vermeiden

Freitag, 20. Dezember 2019 - 09:00 Uhr

von Dorothee Davin

Foto: Monkey Business Images

Wer an den Feiertagen Gäste hat, der sollte deren Vorlieben kennen. Fotos: colourbox.de

Kreis Borken (dd). Jeder kennt das: Ein Weihnachtstreffen folgt auf das nächste, ob Treffen zum Glühwein, Kaffeerunde mit Familie oder Freunden oder die gemütliche Runde mit Oma, Opa, Tante und Onkel. Zwischendrin muss dann noch das Essen für die eigene Familie eingekauft werden.

Um sich da nicht im allgemeinen Trubel zu Hamsterkäufen verleiten zu lassen, hilft es, die Einkaufsmöglichkeiten vor und zwischen den Feiertagen genau im Blick zu behalten und am Einkaufstag selbst gezielt die vorher geschriebene Einkaufsliste abzuarbeiten.

Zu keiner Zeit im Jahr wird in Deutschland so viel gekocht und geschlemmt wie rund um die Weihnachtsfeiertage. Vor allem große Familienessen sind dabei nicht immer einfach zu kalkulieren. Die Initiative „Zu gut für die Tonne!“ gibt einige Tipps, wie sich durch gute Planung, pfiffige Notlösungen bei Kochunfällen und spontanen Einladungen Lebensmittelabfälle vermeiden lassen. Gerade wenn das Festtagsmahl in größerer Runde bestritten wird, lohnt es sich, vorher die Essensvorlieben der Gäste in Erfahrung zu bringen und genau zu überlegen, was in welchen Mengen auf den Tisch kommt. Folgende Fragen können bei der Orientierung helfen:

Wer isst Fleisch und Fisch, wer lieber vegetarisch oder vegan?

Gibt es Unverträglichkeiten und Allergien?

Wie viele Kinder und wie viele Erwachsene nehmen am Essen teil?

Zudem kann die Weiterverwertung gleich bei der Zubereitung bedacht werden und Zutaten entsprechend ausgewählt werden. Denn vieles, was übrig bleibt, kann zu einem Imbiss für den nächsten Tag verarbeitet werden.

Foto: SYSTEM

Reste vom Raclette lassen sich leicht weiterverarbeiten.

Foto: Christian Fischer

Sind Vegetarier zu Gast, sollte es „Grünes“ geben.


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