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Jetzt von der neuen Förderung profitieren

Freitag, 6. März 2020 - 09:30 Uhr

von Claudia Hieby

Foto: SYSTEM

Der Umstieg auf energiesparende und umweltfreundliche Heizungstechnik ist so attraktiv wie noch nie. Foto: Ds Foto/stock.adobe.com/akz-o

Borken (akz-o/hie). Der Bund hat die Förderangebote für energiesparende und umweltfreundliche Heizungstechnik mit dem Klimapaket deutlich aufgestockt. Denn eine Heizungsmodernisierung entlastet das Klima –und senkt die Energiekosten.

Der Umstieg auf energiesparende und umweltfreundliche Heizungstechnik ist so attraktiv wie noch nie. 35 Prozent Zuschuss erhält, wer auf eine Heizung umstellt, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzt. Für Gas-Brennwertheizungen mit Solarwärme gibt es Zuschüsse von 30 Prozent der Kosten. Beim Tausch einer alten Ölheizung gegen eine klimafreundlichere Anlage kommt noch eine Austauschprämie hinzu. Ölheizungen können mit moderner Öl-Brennwerttechnik in Kombination mit Solarthermie modernisiert werden. 30 Prozent der Kosten für die Solaranlage gibt der Staat dazu.

Die Alternative: steuerliche Förderung Wer keine Förderung in Anspruch nehmen will, kann seine Aufwendungen für energetische Modernisierungen ab diesem Jahr auch steuerlich geltend machen. Hausbesitzer können über drei Jahre verteilt 20 Prozent der Investitionskosten für die neue Heizungsanlage von der Steuerschuld abziehen. Voraussetzung ist, dass die Wohnung bzw. das Haus selbst genutzt wird. Der Fachhandwerker muss die korrekte Umsetzung der Maßnahmen bescheinigen. Zusammen mit der Rechnung und der Steuererklärung wird diese Bescheinigung dann beim Finanzamt vorgelegt.

Impulse für den Klimaschutz Mit der Neuausrichtung der Förderung für den Heizungstausch will der Bund neue Anreize für mehr Klimaschutz im Heizungskeller geben. Während der Anteil erneuerbarer Energien bei der Stromerzeugung stetig zugenommen hat, stagniert er im Wärmebereich. Zusätzlich ist der Heizungsbestand in Deutschland stark veraltet. Nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) entspricht nur rund ein Viertel der Heizungen dem Stand der Technik. Der große Rest verbraucht zu viel Energie und belastet die Umwelt.

Große Auswahl an Techniken Den Verbrauchern steht heute eine große Bandbreite an moderner Heizungstechnik zur Verfügung – vom bewährten Brennwertkessel mit Solarunterstützung über Wärmepumpen bis hin zur Holzheizung. Welche Heizung die richtige ist, ist individuell unterschiedlich. Das hängt vom Budget, von den baulichen Voraussetzungen, aber auch den persönlichen Prioritäten ab.

Weitere Infos zur neuen Förderung unter www.bdh-koeln.de oder www.bafa.de.