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„Knives Out – Mord ist Familiensache“ ab 2. Januar im Kino

Freitag, 27. Dezember 2019 - 09:00 Uhr

von Claudia Hieby

Foto: SYSTEM

Jeder ist verdächtig: Die exzentrische Verwandtschaft und auch das treu ergebene Hauspersonal. Fotos: Universum

Borken (hie). Harlan Thrombey (Christopher Plummer) ist tot. Und nicht nur das – der renommierte Krimiautor und Familienpatriarch wurde auf der Feier zu seinem 85. Geburtstag umgebracht. Doch natürlich wollen weder die versammelte exzentrische Verwandtschaft noch das treu ergebene Hauspersonal etwas gesehen haben. Ein Fall für Benoit Blanc (Daniel Craig). Der lässig-elegante Kommissar beginnt seine Ermittlungen und während sich sämtliche anwesenden Gäste alles andere als kooperativ zeigen, spitzt sich die Lage zu und das Misstrauen untereinander wächst. Ein komplexes Netz aus Lügen, falschen Fährten und Ablenkungsmanövern muss durchkämmt werden, um die Wahrheit hinter Thrombeys vorzeitigem Tod zu enthüllen.

Das Rezept ist ein echter Klassiker. Man nehme eine Gruppe privilegierter britischer Exzentriker, vermische sie mit einigen ihrer getreuen Angestellten, füge eine Leiche hinzu und lasse das
Ganze in einem gelackten und doch verblüffenden Anwesen (unter den Augen eines Meisterdetektivs) aufkochen, bis der Mörder ausgemacht wird, bereit, den Rest seines Lebens im Gefängnis zu verbringen. In Rian Johnsons lässigem Whodunit „Knives Out – Mord ist Familiensache“ wird ein solches unwiderstehliches Szenario mit Gusto auf den heutigen Stand der Dinge gebracht, angereichert mit schneidendem Witz und einem rasiermesserscharfen Blick auf die sozialen Mores und Familienbande im 21. Jahrhundert. Es ist außerdem ein Mordgeheimnis, bei dem man bis zum letzten Moment rätselt, wer der (oder die) Täter sein könnte(n).


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