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Mix aus Jazz, Blues und Pop

Freitag, 3. Januar 2020 - 09:00 Uhr

von Claudia Hieby

Foto: SYSTEM

Am 29. April in Gronau: Die Band „4 Wheel Drive“ mit dem schwedischen Posaunisten und Sänger Nils Landgren, der Pianist Michael Wollny, der Bassist und Cellist Lars Danielsson sowie der Drummer Wolfgang Haffner. Foto: Daniel Breldt

Gronau (hie). Je oller desto doller? Das nicht unbedingt – aber unspektakulärer wird das Programm des Jazzfests Gronau auch nicht gerade.

Die 32. Auflage des beliebten Traditionsfestivals in Gronau geht vom 25. April bis 3. Mai über die Bühne. Der fürs Gronauer Jazzfest typische Mix beinhaltet auch verwandte Genres vom Blues bis Pop.

Schon vor der Kernzeit des Festivals erwartet Jazzfreunde ein erster Höhepunkt: Am 26. März treten der Pianist Chick Corea, Christian McBride (Bass) und Brian Blade (Schlagzeug) auf.

Mit dem unkonventionellen britischen Pianisten, Sänger und Arrangeur Jamie Callum kommt am 25. April ein wahrer musikalischer Tausendsassa zum Jazzfest. Am Tag darauf stehen bei einem Doppelkonzert zwei Sängerinnen mit jeder Menge Blues, Soul und Gospel auf der Bühne: Inga Rumpf und Jocelyn B. Smith. Inga Rumpfs Stimme prägte seit den 1960er-Jahren den Sound von Kultbands wie City Preachers, Frumpy und Atlantis. Den anderen Teil des Abends gestaltet mit Jocelyn B. Smith eine Sängerin, die ihr Publikum aus allen Ecken der modernen Musikgeschichte abholt.

Joscho Stephan mit seinem Trio entführt am 27. April sein Publikum in die Welt des Gipsy Swing und Latin. Er verbindet die Klassiker des Genres mit Latin, Pop und Klassik. Stargast ist Stochelo Rosenberg.

Ein weiteres Doppelkonzert am 28. April: Das Leo Betzl Trio (LBT) erzeugt Techno rein akustisch mit Klavier, Kontrabass und Schlagzeug. RoMi steht für Roman Babik und Mickey Neher. Sie verstehen, auf ein paar Quadratmetern RnB, Hip Jazz und Lounge Groove zu zelebrieren. Die Musiker von „4 Wheel Drive“ Nils Landgren (Posaune), Michael Wollny (Klavier), Wolfgang Haffner (Schlagzeug) und Lars Danielsson (Bass) gastieren am 29. April in Gronau.

Spätestens seit ihrem Auftritt im Rockpalast in den 1970er-Jahren ist die Band Mothers Finest Kult. Mit ihrer kraftvollen Mischung aus Funk, Rock, Soul und Blues ist sie am 30. April Hauptattraktion des Konzertabends. Im Vorprogramm eine weitere Legende: „My Brainbox“, Nachfahre der 1970er-Jahre-Band Brainbox. Mit dabei: Gitarrist Jan Akkerman und Bert Heerink, Sänger der Hardrockband Vandenberg.

Die Schweizer Sängerin Stefanie Heinzmann und der Sänger Max Mutzke werden am 2. Mai mit ihren Bands für den Abschluss der Großkonzerte sorgen. Weitere Informationen unter www. jazzfest.de.

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Der unkonventionelle britische Pianist Jamie Cullum eröffnet am 25. April das Jazzfest.

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Max Mutzke ist am 2. Mai ebenfalls in Gronau zu Gast.

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Zum Abschlusskonzert kommt Stefanie Heinzmann.