Mord auf dem Schützenfest

Mord auf dem Schützenfest

Hat seinen ersten Krimi veröffentlich: Joseph Tüshaus aus Gemen.Foto: Printing

Von Karin Printing

Gemen. Die Corona-Krise hat das öffentliche Leben für eine lange Zeit zum Stillstand gebracht. Doch die Phase des Lockdowns hat auch Möglichkeiten geboten, sich kreativ auszuleben. So auch für den Gemener Joseph Tüshaus. Der 77-Jährige nutzte die Corona-Zeit, um einen Krimi zu schreiben. Auf 285 Seiten entführt er in seinem Buch mit dem Titel „Nicht jeder der stirbt ist schon tot“ in den Kreis Borken.

Das erste Buch war die eigene Biografie

„Das ist nicht mein erstes Buch“, erzählt der Gemener beim Besuch in seinem Zuhause. Anfang des Jahres habe er schon seine Biografie „Ein Mann will nach oben“ veröffentlicht. Gut fünf Monate später hat der Vorsitzende des CBF-Ortsvereins Borken nun seinen ersten Kriminalroman abgeliefert. „Ich bin ein Krimifan“, gibt Tüshaus zu. Einen Tatort am Sonntag würde er nicht verpassen und wenn er zum Buch greift, müsste es auch immer ein Krimi sein. Einmal von der Schreiblust gepackt, musste es also ein Krimi sein. „Ein Regio-Krimi mit viel Lokalkolorit“, wie der gelernte Krankenpfleger erzählt.

Vergewaltigung und Mord auf einem Schützenfest Die Geschichte hat der Gemener dabei in dem fiktiven Berger Hook angesiedelt. „Aber“, sagt er weiter, „wer weiß, wo ich aufgewachsen bin, der kann durchaus Parallelen zu einem Hook hier in der Nähe erkennen.“ Den Namen dieses Hooks sagt er zwar nicht, aber er gibt dann noch einen Tipp: „Wenn man von Gemen Richtung Borkenwirthe fährt, kommt man durch den besagten Hook.“ Alles klar also?!

„In dem Roman geht es um einen Mord an einer jungen Frau. Begangen wurde dieser auf dem Schützenfest. Der Romanheld Kommissar Klümper und sein Team versuchen diesen nun schnellstmöglich aufzuklären. Aber das ist gar nicht so einfach“, fasst Tüshaus den Inhalt kurz zusammen. „Bis drei Seiten vor Schluss hat man den wirklichen Täter nicht auf dem Schirm“, verspricht er. Um es aber vorwegzunehmen, die Ermittler lösen den kniffligen Fall.

Zweiter Krimi in Planung

Ein zweiter Band ist schon in Planung. „Die Idee dazu steht. Ende des Jahres könnte es soweit sein“, sagt Tüshaus und weiter: „Der neue Fall soll dann im Krankenhaus-Milieu spielen. Um eine Geburtenstation, die nicht mehr existiert.“

Erschienen ist das Buch im epubli-Verlag. Es ist als Taschenbuch u.a. im Ticketcenter des Mergelsberg Verlags sowie als E-Book erhältlich.