Münsterland

Sommermärchen

Freitag, 31. Juli 2020 - 08:30 Uhr

von Dorothee Davin

Foto: ANDRESEN

Märchenszene nach den Gebrüdern Grimm. Foto: max-u-moritz.de / H. Andresen

Rhede (dd). „Sommermärchen“ so heißt die neueste Sonderausstellung im Spielzeugmuseum Max und Moritz. Museumsleiterin Eva Gutersohn hat ihre riesigen Bestände durchforstet – und herausgekommen sind acht wunderschön inszenierte Märchenszenen. Sie sind nach langer Coronapause bis Mitte Oktober zu sehen.

In den acht Sommermärchen spielen die Geschichten der Gebrüder Grimm eine große Rolle. So trifft man beim Rundgang durch die Museumsräume unter anderem auf Rotkäppchen, die Bremer Stadtmusikanten, Aschenputtel, den gestiefelten Kater und den Froschkönig.

Darüber hinaus präsentiert Eva Gutersohn viele Raritäten, darunter handgeschliffene Glasteller aus der Zeit um 1900, alte Terrakottafiguren, Figuren aus dem Erzgebirge sowie Porzellan für Kinder und viele Puppen. Zu den Besonderheiten gehört auch ein Scherenschnitt, der um 1890 entstanden ist und verschiedene Märchenfiguren zeigt. Weitere Exponate, die 100 Jahre und älter sind, werden in Vitrinen präsentiert

Passend zur Ausstellung bietet die Museumsleiterin in den Sommermonaten Märchenlesungen an. Immer donnerstags ab 16 Uhr lädt sie dazu Kinder und Erwachsene ein. Anmeldungen sind erforderlich unter 02872/4785 oder 02872/981012. Das gilt auch für den Museumsbesuch. Das Museum, Auf der Kirchwiese 1, öffnet dienstags, mittwochs, donnerstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr. Führungen sind auf Anfrage möglich. Die Besucher müssen Masken tragen und es gibt einen separaten Ein- und Ausgang. , sagt Eva Gutersohn. Alle weiteren Infos auch unter www.max-u-moritz.de.