Lokales

Unterricht in Zeiten von Corona

Freitag, 13. November 2020 - 10:00 Uhr

von Dorothee Davin

Foto: SYSTEM

Im Berufskolleg läuft der Unterricht problemlos.

Maria Veen (dd). Unterricht in Zeiten von Corona: In der Berufsschulklasse der Kaufleute für Büromanagement mit Lehrer Frank Baumhöver werden am Mittwochvormittag sechs Schüler im Alter zwischen 21 und 28 Jahren unterrichtet. Die zwei jungen Frauen und vier jungen Männer sind im 2. Ausbildungsjahr. Fünf von ihnen sitzen auf Abstand und mit Mund-Nasen-Schutz an ihren Plätzen, die im Berufskolleg des Benediktushofes allesamt mit Schul-PC’s ausgestattet und mit dem Lehrer-PC verbunden sind. Der sechste Schüler sitzt zu Hause und ist über „Zoom“ zugeschaltet, da er kürzlich operiert wurde. Es ist Jan Brünger, der dank gut ausgestatteter EDV-Struktur am Berufskolleg an zwei Tagen pro Woche problemlos am Unterricht teilnehmen kann. „Das ist eine mega gute Stütze“, sagt Jan. „Ich verpasse nichts und muss mich nicht allein dran setzen!“ Dank zusätzlicher Kamera und Mikro kann Jan seinen Lehrer und seine Mitschüler die ganze Zeit sehen und sie ihn.

Das Berufskolleg am Benediktushof kommt trotz Corona-Pandemie recht gut klar: Mit maximal zehn bis zwölf Schülerinnen und Schülern pro Klasse, gestaffeltem Unterricht vor- und nachmittags, Lüften und Einhaltung der AHA-Regeln, fasst Schulleiter Stefan Langela zusammen.

Da die Schule mehr als 100.000 Euro aus dem Digitalpakt und weiteren Geldtöpfen vom NRW-Schulministerium erhalten hat, konnten seit 2019 weitere PC’s und Whiteboards angeschafft, Glasfaser und WLAN ausgebaut sowie die 16 Lehrkräfte qualifiziert werden. Seit Beginn der Corona-Zeit werden durchschnittlich 5 bis 10 Prozent der 250 Schülerinnen und Schüler online unterrichtet.