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Vorsicht: Gefahr!

Freitag, 3. Januar 2020 - 09:00 Uhr

von Claudia Hieby

Foto: SYSTEM

Auf Rolltreppen kann man ausrutschen, sich einklemmen und schwer verletzen. Foto: Dekra

Borken (hie). Ob im Kaufhaus, an der U-Bahn oder im Flughafen: Rolltreppen, Fachleute sprechen von Fahrtreppen, machen das Leben komfortabler. „Dadurch dürfen wir uns aber nicht zu Unachtsamkeit oder Leichtsinn verleiten lassen. Das gilt besonders, wenn wir mit Kindern unterwegs sind“, warnt Dirk Blettermann, Fachbereichsleiter für Aufzüge und Fahrtreppen bei DEKRA. „Regelmäßig kommt es auf Fahrtreppen zu Unfällen mit schweren Verletzungen.“

Leicht können Kinder beim Betreten der Stufen das Gleichgewicht verlieren und stürzen. Auf Fahrtreppen und Fahrsteigen besteht die Gefahr, sich die Finger oder Füße zu quetschen. Immer wieder werden Kleidung, Handschuhe oder Schuhe beim Absenken der Stufen oder zwischen Stufe und Seitenwand eingezogen. Wird die Anlage dann nicht gestoppt, kann es zu schweren Verletzungen kommen, wenn die Person das Ende der Rolltreppe erreicht.

Ebenso ist es möglich, sich mit langen Haaren, offenen Schnürsenkeln, Schal oder weitem Pulli in der Treppe zu verfangen, zum Beispiel, wenn man auf der Treppe ins Stolpern gerät. Immer wieder ereignen sich Unfälle, bei denen sich selbst Erwachsene nicht mehr aus eigener Kraft befreien können. In Notfällen lässt sich die Rolltreppe mithilfe der roten Notstoppschalter anhalten, die oben und unten an der Treppe angebracht sind. Dies kann schwerere Verletzungen vermeiden. Der Rettungsdienst ist europaweit unter der Telefonnummer 112 zu erreichen.