Lokales

Wer wird eigentlich getestet

Freitag, 13. November 2020 - 10:00 Uhr

von Claudia Hieby

Borken (hie). Mit dem Herbst hat nun die Erkältungszeit Einzug gehalten. Die Folge: Viele Menschen zeigen typische Erkältungssymptome.

Bei Husten, Schnupfen und Heiserkeit

zuhause bleiben

Werden sie schlimmer, sollten die Betroffenen ihre Hausarztpraxis kontaktieren. Nicht immer wird die Hausärztin bzw. der Hausarzt angesichts dieser Symptome allerdings einen Corona-Test veranlassen, auch wenn die Symptome dafür sich vielfach ähneln.

Ausschlaggebend für die Entscheidung der Hausärztin oder des Hausarztes, ob ein Corona-Test notwendig ist, sind die Kriterien des Robert-Koch-Instituts. Getestet werden danach Personen, die schwere, die Atemwege betreffende Symptome aufweisen, akute Bronchitis, Atemnot und Fieber beispielsweise, deren Geruchs- und Geschmackssinn gestört ist oder deren Zustand sich nach anhaltenden akuten Symptomen verschlechtert. Auch wer Symptome zeigt und enge Kontaktperson eines bestätigten Infektionsfalles ist, sollte einen Abstrich machen.

Außerdem sollten Menschen getestet werden, die zur Risikogruppe gehören, im medizinischen oder pflegerischen Bereich arbeiten oder etwa während der Symptomatik Kontakt zu vielen Personen oder insbesondere Risikopatienten haben.

Treffen diese Kriterien nicht zu, jedoch bestehen Erkältungssymptome, sollten sich die Betroffenen am besten für mehrere Tage in häusliche Isolierung begeben und in jedem Fall Kontakte vermeiden.

Weitere Informationen zum Thema findet man auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de/covid-19-testkriterien