Lokales

Wildpflanzen im Portrait

Freitag, 31. Juli 2020 - 08:30 Uhr

von Claudia Hieby

Foto: SYSTEM

Jakobskreuzkraut mit Raupen des Blutbären.

Kreis Borken (hie). Eine Auswahl heimischer Wildpflanzen im Jahresverlauf und ihr Nutzen als Gewürz- und Heilpflanzen – die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA NRW) hat dazu die Broschüre „55 Wildpflanzen im Portrait“ neu aufgelegt.

Neben den in der Broschüre vorgestellten Wildpflanzen können bei Spaziergängen in der Natur mitunter auch Arten beobachtet werden, die für Tiere und Menschen giftig sind. Besonders häufig findet sich von Juni bis August das Jakobskreuzkraut (auch genannt Jakobsgreiskraut) auf Wiesen, an Wegesrändern oder zum Teil auch in Parkanlagen. Die goldgelbe Blüte mit 13 Blütenblättern animiert zur Verwendung in Blumensträußen. Giftige Bestandteile finden sich dabei in allen Teilen dieser Pflanze wieder und können auch über Hautkontakt aufgenommen werden. Besonders tückisch: Die Vergiftung erfolgt zumeist schleichend. Eine weitere giftige, aber optisch ansprechende Pflanze ist auch der Gemeine Stechapfel. Das Heft kann unter www.nua.nrw.de kostenlos heruntergeladen werden. Zudem kann es als Printausgabe für drei Euro per E-Mail an: poststelle@nua.nrw.de bestellt werden.