Lokales

Ein Jahr des Gebens

01.01.2026

Mit den Rollfietsen auf Tour: Das Projekt freut sich über 1000 Euro. Foto: Karlheinz Gördes

Mit den Rollfietsen auf Tour: Das Projekt freut sich über 1000 Euro. Foto: Karlheinz Gördes

Borken. Mit zahlreichen kleinen und großen Hilfen hat die gemeinnützige Kolpinghausstiftung der Kolpingfamilie Borken das Jahr 2025 abgeschlossen. Insgesamt 13 Projekte, Institutionen und Initiativen wurden im Laufe des Jahres mit Fördermitteln in Höhe von 8.500 Euro bedacht.

Bei der letzten Spendenübergabe des Jahres im Marien Senioren- und Pflegezentrum überreichte der Stiftungsvorstand, vertreten durch Ludger Rottbeck, Hubert Böing, Klemens Ebbert und Ruth Hollstegge, einen Scheck über 1.000 Euro an den Förderverein der Einrichtung. Das Geld ist vorgesehen für notwendige Reparaturen und die Instandhaltung der drei Rollfietsen. Seit nunmehr zehn Jahren unternehmen Mitglieder der Kolpingfamilie und der Sängervereinigung Borken mit diesen Spezial-Fahrrädern gemeinsame Ausfahrten mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses – unterstützt von derzeit 17 ehrenamtlichen „Rad-Piloten“, die zwischen Frühling und Herbst regelmäßig im Einsatz sind.

Weitere Zuwendungen im Jahr Neben dieser Zuwendung konnten im Laufe des Jahres weitere soziale und kirchliche Projekte gefördert werden. Dazu gehören unter anderem die aus Gemenwirthe stammende Ordensschwester Maria van der Linde, die in Peru tätig ist, sowie Schwester Maria Ignatia Langela aus Weseke, die in Mosambik unter anderem Wohnhäuser errichtet – beide erhielten jeweils 1.000 Euro.

Auch lokale Initiativen wurden unterstützt: Die Messdienergruppen von St. Remigius Borken (500 Euro) und St. Michael Marbeck (250 Euro) freuten sich über Zuschüsse für ihre Gruppenarbeit. Weitere Spenden gingen an den Förderverein der St.-Ludgerus-Kapelle Hoxfeld (500 Euro), die Borkener Tafel (1.000 Euro), das Karmelitinnenkloster „Maria in der Not“ (1.000 Euro), die Ferienlager von St. Remigius und St. Josef (jeweils 250 Euro), die Aktion „Babykorb“ des Sozialdienstes katholischer Frauen (350 Euro) sowie an den Selbsthilfeverein Familientreff 21“ (400 uro). Hinzu kamen 1.000 Euro für Projekte von Kolping International.

Stiftung seit 2010 aktiv

Die Kolpinghausstiftung entstand 2010 aus dem Verkaufserlös des Kolpinghauses am Butenwall. Ihr Ziel: Förderung sozialer Projekte in Familie, Kultur und Bildung aus Erträgen und Zustiftungen. So schafft sie langfristig Brücken für Gemeinschaft – passend zum Jahreswechsel.