Lokales

Intensivstation des St.-Marien-Hospitals Borken ausgezeichnet

07.05.2026

Das Team der Intensivstation des St. Marien-Hospitals präsentiert stolz das Zertifikat als „angehörigenfreundliche Intensivstation“ – ein Erfolg, der den starken Zusammenhalt und das gemeinsame Engagement sichtbar macht.

Das Team der Intensivstation des St. Marien-Hospitals präsentiert stolz das Zertifikat als „angehörigenfreundliche Intensivstation“ – ein Erfolg, der den starken Zusammenhalt und das gemeinsame Engagement sichtbar macht.

Borken. Wer schon einmal einen Angehörigen auf der Intensivstation hatte, weiß: Ein schöner Ort ist das nicht. Umso wichtiger ist es, in dieser Situation nicht allein zu sein – sondern nah bei den Liebsten bleiben zu können.

Genau hier setzt das St.-Marien-Hospital Borken an. Die Intensivstation wurde von der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste (DGF) als „angehörigenfreundliche Intensivstation“ ausgezeichnet. Ein Qualitätssiegel, das laut Mitteilung zeigt: In Borken gehören Familie und Freunde ganz selbstverständlich zur Behandlung dazu. Konkret bedeutet das: flexible Besuchszeiten statt starrer Regeln, feste Ansprechpartner für Angehörige und die Möglichkeit, aktiv am Pflegeprozess teilzuhaben. Auch Rückzugsräume für Gespräche und Pausen stehen zur Verfügung. Selbst Kinder können – gut begleitet – ihre Angehörigen besuchen. Dabei wird stets darauf geachtet, wie belastend die Situation für alle Beteiligten ist.

Krankenhausdirektor Max Jurgasch sieht in der Auszeichnung vor allem eine Bestätigung für die Arbeit des Teams: „Unsere Mitarbeitenden leisten täglich Großartiges – fachlich wie menschlich.“ Genau diese Mischung aus Kompetenz und Einfühlungsvermögen mache den Unterschied.

Für das Krankenhaus ist klar: Moderne Medizin endet nicht bei der Behandlung allein. Sie schließt immer auch die Menschen ein, die einem am nächsten stehen.