Lokales

Mini-WM in Borken

26.04.2026

Die Kids freuen sich: Borken erlebt am 13. Juni seine eigene Mini-WM.Foto: Dirk Rodenbusch

Die Kids freuen sich: Borken erlebt am 13. Juni seine eigene Mini-WM.Foto: Dirk Rodenbusch

© Dirk Rodenbusch

Kreis Borken. Die Premiere rückt näher – und die Vorfreude ist spürbar: Am 13. Juni verwandelt sich die Netgo-Arena in Borken in eine Bühne für die „BZ Mini-WM powered by Stadtwerke Borken“. 24 F-Junioren-Teams aus der Region treten dann als internationale Fußballnationen gegeneinander an. Welche Mannschaft welches Land vertritt, wurde nun in der Arena ausgelost.

Mit dabei: prominente Unterstützung. Bundesliga-Schiedsrichter Sören Storks griff gemeinsam mit Antje Evers von den Stadtwerken Borken in die Lostrommel. Besonders mit Spannung wurde verfolgt, wer für Deutschland auflaufen darf. Erst spät fiel die Entscheidung zugunsten des RSV Borken II, der damit die Gastgeberrolle in Schwarz-Rot-Gold übernimmt.

Auf den Rängen verfolgten Spieler, Trainer, Eltern sowie Vertreter aus Vereinen und Unternehmen die Auslosung – und reagierten entsprechend emotional. Wunschländer, Überraschungen und auch kleine Enttäuschungen lagen dicht beieinander, bis schließlich alle 24 Teams ihre Nation zugeteilt bekommen hatten.

Die Teilnehmer der Mini-WM stammen aus zehn Vereinen aus der Region. Einige Länder, darunter Deutschland und das Gastgeberland, waren gesetzt, die übrigen wurden ausgelost. Gespielt wird in sechs Vierergruppen im Modus „jeder gegen jeden“. Die besten Teams erreichen die K.o.-Runde, in der bis zum Finale um den Turniersieg gespielt wird.

Das Interesse an der ersten Auflage war groß, die Startplätze schnell vergeben. Auch die SG Borken ist mehrfach vertreten und darf unter anderem als USA und Brasilien antreten – zwei Nationen, die bei den jungen Kickern besonders hoch im Kurs stehen.

Bei aller sportlichen Motivation steht der Spaß klar im Vordergrund. Dennoch haben einige Teams bereits ehrgeizige Ziele formuliert und schielen auf das Weiterkommen.

Ein echtes Highlight wartet am Ende des Turniers: Sören Storks wird erneut im Einsatz sein – diesmal als Schiedsrichter der Spiele um Platz drei und im Finale.