Lokales

Wohnen neu gedacht

09.07.2026

Erste Ideen für ein inklusives Wohnprojekt in Borken werden gesammelt.

Erste Ideen für ein inklusives Wohnprojekt in Borken werden gesammelt.

© Freepik

Borken. Ein neuer Ort für gemeinschaftliches Wohnen: In Borken wird über ein inklusives Wohnprojekt nachgedacht. Menschen, die sich Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung und ein Wohnen über Generationen hinweg wünschen, sind Donnerstag, 16. Juli, zu einer Auftaktveranstaltung ins 3Eck am Neutor 3 eingeladen. Dort geht es ab 19.30 Uhr um die Frage, wie ein inklusives Wohnprojekt in Borken aussehen könnte – offen, modern und nah an den Bedürfnissen der Menschen.

Die Idee knüpft an eine besondere lokale Geschichte an: den ersten Beginenhof der Diözese Münster, der einst in Borken bestand. Daran möchten die Initiatorinnen Beatrice Kahnt und Margret Mohr ansetzen und die Tradition des solidarischen Zusammenlebens in die Gegenwart holen. Unterstützt werden sie von Heike Denkel-Rosenbach, der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Borken.

Wichtig ist den Initiatorinnen vor allem eines: Es gibt noch kein fertiges Konzept. Der Abend soll zunächst zeigen, was in Borken überhaupt gebraucht wird und welche Ideen, Wünsche oder Wohnformen die Menschen mitbringen. So könnte aus einem ersten Gespräch ein Projekt wachsen, das Nachbarschaft, Gemeinschaft und Inklusion verbindet.

Anmeldung per E-Mail an b-kahnt@t-online.de oder unter 02861/9832061.