Chance auf Neuanfang

Angie (Kim Riedle) hat den Papp auf. Foto: Falko Lachmund
Borken (pd/hie). Reality-TV-Sternchen Angie (Kim Riedle) kommt frisch aus dem Drogenentzug. Eigentlich sollte das Ganze nur eine PR-Aktion sein, mit der sie sich einen Platz im nächsten Dschungelcamp sichern wollte. Doch die Konkurrenz ist hart. Inzwischen hat sich auch noch ihr Freund und Manager von ihr getrennt und keiner ihrer sogenannten Freunde ist bereit sie aufzunehmen. Daher muss Angie zurück zu ihrer verhassten Mutter Monika (Juliane Köhler) in ihr Heimatkaff ziehen. Ähnlich schwer hat es Angies pubertierende Schwester Kiki (Leonie Wesselow): Wegen ihrer Epilepsieerkrankung besteht Monika darauf, dass sie einen Schutzhelm trägt. Dieser isoliert sie auch effektiv von allen anderen Jugendlichen in ihrem Umfeld. Dabei will Kiki doch einfach nur dazu gehören. Ein Gefühl, das Angie sehr gut kennt. Sie wird für ihre kleine Schwester der perfekte Ratgeber, wenn es darum geht, sich aus der sozialen Isolation zu befreien. Und auch Angie fühlt sich ihrer kleinen Schwester unerwartet verbunden und verteidigt sie gegen Monikas übergriffiges Verhalten. Doch als Monika nach einem Zusammenbruch ins Krankenhaus kommt, muss Angie plötzlich wirklich Verantwortung für Kiki übernehmen...

„Back for Good“ ist ein Film über drei Frauen aus drei Generationen, die nicht nur durch ihr Blut verbunden sind, sondern auch durch das unerfüllte Bedürfnis nach Liebe. Verzweifelt sehnen sie sich danach, diese Leere zu füllen und so werden Moral, Selbstachtung und Würde zu verkaufbaren Waren für einen Moment der Bestätigung. Der Film läuft ab 31. Mai im Kino.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.