„Das krumme Haus“ ab 29. November im Kino

Sophia (Stefanie Martini) ist reiche Erbin und Mithelferin bei der Auflösung des Mordes. Fotos: (3): Twentieth Century Fox
Borken (pd/hie). Nachdem der wohlhabende griechische Familienpatriarch Aristide Leonides unter verdächtigen Umständen ums Leben kam, bittet seine Enkelin Sophia (Stefanie Martini) ihren früheren Geliebten, den Privatdetektiv Charles Hayward (Max Irons), darum, sie auf ihrem Familiensitz aufzusuchen und Ermittlungen anzustellen. Bei seiner Ankunft begegnet Charles drei Generationen der Leonides-Dynastie, die in einer durch Bitterkeit, Missgunst und Neid vergifteten Atmosphäre zusammenleben. Wird es ihm gelingen, in diesem von Motiven, Indizien und Verdächtigen übervollen Haus den Mörder zu entlarven, bevor er erneut zuschlagen kann?

Der Mystery-Thriller ist die Adaption des gleichnamigen Kriminalromans von Agatha Christie und spielt im England der späten fünziger Jahre. Geschickt balanciert die Story zwischen Krimi-Spannung und der herrlich überzeichneten Darstellung der blasiert-gelangweilten englischen Upper Class in der Nachkriegszeit. Der Kriminalfall gestaltet sich wie ein klassisches Rätsel. Jeder Hinweis wird sorgsam gestreut, falsche Fährten werden gelegt und jeder agiert verdächtig, so dass der Plot bis hin zur letzten Volte den Zuschauer überrascht. Die große Spielfreude des Ensembles zeigt sich in jedem einzelnen Darsteller: Ob Max Irons als Detektiv, Christina Hendricks als naiv-laszive Witwe oder Glenn Close als Schwester des Verstorbenen, die scheinbar alle Familienfäden in der Hand hält. Der Film wurde mit dem Prädikat besonders wertvoll ausgezeichnet.
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