„Das Löwenmädchen“ ab 14. September im Kino

Eva (Mathilde Thomine Storm) und Frau Grjothornet (Connie Nielsen). Foto: NFP/Christine Schröder
Borken (pd/hie). In einer kleinen Provinzstadt in Norwegen kommt 1912 ein Mädchen zur Welt, dessen ganzer Körper von feinen blonden Härchen bedeckt ist. Evas Mutter stirbt bei der Geburt, und ihr Vater, der Stationsmeister Arctander, will zunächst von dem „Löwenmädchen“ nichts wissen. Doch die kleine Eva wächst heran. Abgeschottet und versteckt vor der Neugier der Außenwelt, erschafft sie sich ihre eigene Welt, bis sie eines Tages den Mut findet, der Enge ihres Lebens zu entfliehen.

Basierend auf dem gleichnamigen Erfolgsroman des norwegischen Autors Erik Fosnes Hansen erzählt der Film von dem außergewöhnlichen Leben der Eva Arctander, die aufgrund eines Gen-Defekts am ganzen Körper behaart ist, was ihr das Aussehen einer jungen Löwin verleiht.

Der schwedische Schauspieler Rolf Lassgård (Wallander, Ein Mann namens Ove) spielt den wortkargen und in sich gekehrten Stationsmeister Gustav Arctander. Ken Duken (Frau Müller muss weg!, Zweiohrküken) spielt Andrej Bòr, den „Echsenmann“, der wie Eva ebenfalls an einem genetischen Defekt leidet. Durch ihn lernt Eva den extravagante Direktor Johannes Joachim (Burghart Klaußner) kennen, der mit einem „menschlichen Kuriositätenkabinett“ durch Europa tingelt und Evas Leben eine völlig neue Richtung gibt. Nicht minder wichtig für Eva ist ihre Begegnung mit Mrs. Grjothornet, die sich zwar selbst dem Diktat des Schönheitswahns unterwirft, aber Eva lehrt, dass Schönheit viele Facetten haben kann.
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