„Die defekte Katze“ ab 4. Oktober im Kino

Arrangierte Ehe: Kian (Hadi Khanjanpour) und Mina (Pegah Ferydoni). Foto: Alpenrepublik
Borken (pd/hie). Als die moderne, im Iran lebende, Mina (Pegah Ferydoni) und Kian (Hadi Khanjanpour) durch eine arrangierte Heirat zusammen kommen, bricht nicht gleich die große Romantik aus. Aber die Jungvermählten hoffen auf eine glückliche Beziehung in Deutschland, wo Kian aufgewachsen ist und als Arzt arbeitet. Doch obwohl sich beide bemühen, scheint die Beziehung zunehmend ebenso defekt wie die graue Katze, die sich Mina kauft und die Kian nicht ausstehen kann. Jeden Tag versucht das Paar aufs Neue sich zu finden. Eine Wendung ist erst in Sicht, als sie es schaffen, sich langsam von den aufgeladenen Erwartungen, ihren eigenen sowie denen von Freunden und Familie, zu lösen.

Regisseurin Susan Gordanshekan hat mit ihrem leisen, unaufgeregten Film über eine gewissermaßen umgekehrt verlaufende Liebesgeschichte einen der Publikumslieblinge der diesjährigen Berlinale inszeniert. Hauptdarstellerin Pegah Ferydoni lässt in der Rolle der Mina den knalligen Vorabendhumor von „Türkisch für Anfänger“ weit hinter sich. Das Drehbuch stammt ebenfalls aus der Feder von Susan Gordanshekan. Und Ferydoni nutzt dessen kluge Dialoge in Deutsch und ihrer

Muttersprache Farsi perfekt, um große Gefühle in zarte Töne zu kleiden.
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