„Ein leichtes Mädchen“ ab 12. September im Kino

Cousine Sofia (Zahia Dehar, l.) führt Naïma (Mina Farid) in die mondäne Welt der Reichen ein. Fotos (2): wildbunch
Borken (pd/hie). Naïma (Mina Farid) ist gerade 16 geworden und ein ganz normales Teenager-Mädchen. Sie lebt mit ihrer Mutter in bescheidenen Verhältnissen in Cannes, hat ihren Schulabschluss in der Tasche – und das Leben noch vor sich. Was sie damit anfangen soll, weiß sie allerdings nicht. Da taucht unerwartet ihre ältere Cousine Sofia (Zahia Dehar) aus Paris auf. Nach dem Tod ihrer Mutter sucht diese in Naïma eine vertraute Freundin und nimmt das junge Mädchen kurzerhand unter ihre Fittiche. Mit ihren 22 Jahren wirkt Sofia so welterfahren wie Naïma unschuldig. Angezogen von der mondänen Welt der Oberen Zehntausend, in der Gefühle käuflich sind und als Devise „Mehr Schein als Sein“ gilt, denkt sich Sofia nichts dabei, auch Naïma in die schillernde Wohlstandsgesellschaft mitzunehmen. Als sie durch gekonnten Einsatz all ihrer Reize einem reichen Yachtbesitzer näherkommt, tappst Naïma wie ein junges Kätzchen hinter Sofia her...

Newcomerin Mina Farid schlüpft mit bemerkenswerter Natürlichkeit und Reife in die Haut der jungen Naïma, die längst nicht so naiv ist, wie es auf Anhieb scheint. Zahia Dehar, eine von Frankreichs bekanntesten und zwiespältigsten Persönlichkeiten – mit 17 zentrale Figur eines öffentlichen Skandals, dann Muse von Karl Lagerfeld, schließlich Designerin – legt Sofia als sinnliche, selbstbewusste Mischung zwischen großer Schwester und Objekt der Begierde an. Zwei schillernde Frauenfiguren auf abenteuerlicher Reise, bei der es ganz nebenbei ums Erwachsenwerden und echte Freundschaft geht.
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