„Eleanor & Colette“

Eleanor Riese (Helena Bonham Carter) leidet unter ihren starken Medikamenten. Foto:Bernd Spauke
Borken (pd/hie). Eleanor Riese (Helena Bonham Carter) leidet an paranoider Schizophrenie und weiß, dass sie nur mit Medikamenten ein eigenständiges Leben führen kann. Als sich bei einem freiwilligen Klinikaufenthalt jedoch starke Nebenwirkungen bemerkbar machen und ihre Ärzte Eleanors Bitten ignorieren, ihre Medikation mitzubestimmen, heuert sie die Anwältin Colette Hughes (Hilary Swank) an, um genau das durchzusetzen. In einem so gut wie aussichtslosen Verfahren stellen sich die beiden gegen ein übermächtiges Establishment aus Pharmaindustrie und Ärzten, schaffen es aber, ihren Fall bis zum obersten Gerichtshof zu bringen. Sie vereint ein gemeinsamer Kampf um Selbstbestimmung, mit dem die ebenso exzentrische wie liebenswerte Eleanor das Leben der verbissenen Colette gehörig durcheinander bringt und der sie letztlich zu mehr macht als zu Mandantin und Klientin: Sie werden Freundinnen, die sich Halt geben, voneinander lernen und gegenseitig ihr Leben verändern…

Nach einer wahren Begebenheit erzählt Regisseur Bille August in „Eleanor & Colette“ die Geschichte der besonderen Freundschaft zweier völlig unterschiedlicher Frauen und ihres gemeinsamen Kampfes für Gerechtigkeit. Zwei Frauen, die für das eintreten, was für jeden selbstverständlich sein sollte – Selbstbestimmung und Menschlichkeit –, und die dabei ebenso mitreißend wie inspirierend zeigen, welche Kraft sich entwickeln kann, wenn man für die eigenen Überzeugungen einsteht. Ab 3. Mai im Kino.
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