FilmSchauPlätze NRW: 20 Jahre, 20 Orte, 20 Filme!

Vor „Die Päpstin“ gibt es am Kirchplatz in Nottuln Glockengeläut und ein Orgelkonzert.
 
Die Jugendbuch-Verfilmung „Tschick“ steht in Senden-Ottmarsbocholt auf dem Programm.
NRW (pd/hie). Am 16. Juli, dem ersten Sonntag der Sommerferien, beginnen die FilmSchauPlätze NRW, die Open Air-Kinoreihe der Film- und Medienstiftung NRW. Zum 20-jährigen Jubiläum können sich die Besucher auf 20 Orte und 20 Filme mit einem abwechslungsreichen Programm freuen. Dabei gilt wie immer: Der Eintritt ist frei.


Auftakt mit Musik und Führungen Die FilmSchauPlätze NRW starten am Sonntag, 16. Juli, ländlich im Schatten der Windmühle Levern/Kreis Minden-Lübbecke in die Freiluftkino-Saison. Dort gibt es vor „Der Landarzt von Chaussy“ Führungen und Besichtigungen sowie Musik. Eine schauspielerische Führung und viel zum Thema Kunst stimmen am Donnerstag, 20. Juli, im Kloster Gravenhorst in Hörstel auf die deutsche Künstler-Biographie „Paula“ ein. Vor Sönke Wortmanns Bestsellerverfilmung „Die Päpstin“ gibt es am Freitag, 21. Juli, am Kirchplatz St. Martinus in Nottuln Glockengeläut und ein Orgelkonzert, ergänzt von Führungen in den Ortskern und auf den Kirchturm.

Der Kinoabend am Samstag, 22. Juli, in Balve steht im Zeichen der Pferde: Vor Steven Spielbergs Epos „Die Gefährten“ werden im Reitstadion am Schloss Wocklum Pferdevorführungen präsentiert.


Bunte Abende Musikalische und komödiantische Darbietungen sowie Wissenswertes zum Birnenanbau erwarten die Besucher am Sonntag, 23. Juli, im Kurpark Freudenberg, im Anschluss wird die französische Komödie „Birnenkuchen mit Lavendel“ gezeigt. Vor Fatih Akins Jugendbuch-Verfilmung „Tschick“ stellen sich am Montag, 24. Juli, in Senden-Ottmarsbocholt örtliche Vereine vor, das Heimatmuseum am Spieker öffnet seine Türen, dazu wird ein Kinderprogramm angeboten. Am Dienstag, 25. Juli, wird „Goethe!“, eine Geschichte um die Jugendjahre des deutschen Dichters, in Velbert gezeigt. Den stimmungsvollen Rahmen bilden Darbietungen auf der Open Stage im Innenhof von Schloss Hardenberg.


Musik & mehr Im Panoramabad Pappelsee in Kamp-Lintfort spielt am Mittwoch, 26. Juli, das Big Band-Orchester Niederrhein e.V. auf. Eine Ausstellung zeigt Gegenstände des Bergbaus, bevor Adolf Winkelmanns Ruhrpott-Drama „Junges Licht“ vor der Kulisse des benachbarten Zechen-Förderturms gezeigt wird. In Dinslaken geht es am Donnerstag, 27. Juli, zunächst mit einer „Hexe“ auf eine Reise durch die Stadtgeschichte, dann sorgt u.a. Sängerin Julia Breuer für Musik. Vor dem deutschen Komödienhit „Willkommen bei den Hartmanns“ gibt es einen Filmtalk. In Oberhausen garantiert am Donnerstag, 3. August, der Senioren-Chor „German Silver Singers“ auf dem Großen Markt Sterkrade musikalische Einstimmung; dann treten in der deutschen Komödie rüstige „Spion-Pensionäre“ nochmal als „Kundschafter des Friedens“ an. Auf der Kolvenburg in Billerbeck wird am Freitag, 4. August, Jazz live gespielt. Julian Schnabels Werk kann doppelt bestaunt werden: In der Burg werden Kunstwerke von ihm ausgestellt. Anschließend läuft sein mehrfach preisgekröntes Drama „Schmetterling und Taucherglocke“.


Musik und große Feierlichkeiten Am Samstag, 5. August, kann die Anlage des Schloss Ahaus bei Musik erkundet werden; es folgt die französisch-deutsche Komödie „Die feine Gesellschaft“. Haan feiert 2017 seine 50-jährige Städtepartnerschaft mit dem Ort Eu in der Normandie mit einem Weinfest. Vor „Monsieur Claude und seine Töchter“ lassen Chöre, Klassikensembles und Rockbands am Montag, 14. August, Freundschaftshymnen erklingen.


Historische Stadtgeschichten und Zukunftsweisendes Die Geschichte von Brüggen-Bracht erfahren die Besucher am Mittwoch, 16. August, in historischen Führungen und Rundgängen, auf dem Bischof-Dingelstad-Platz geht es mit der amerikanischen Tragikomödie „Captain Fantastic – Einmal Wildnis und zurück“ zurück in die Gegenwart. Zukunftsweisende Forschung und das Engagement der Studierenden stellt die RWTH Aachen am Donnerstag, 17. August, im Innenhof des Kármán- Auditoriums vor, gefolgt vom Britischen Science Fiction-Drama „Moon“.


Grenzübergang, Weltmusik, Tradition und Moderne


Deutschland und Belgien treffen am Freitag, 18. August, an der Grenze aufeinander: Das Gelände des Kulturvereins KuKuK lädt zu Spaziergängen ein, dazu gibt es Musik und Erzählungen über die wechselhafte Geschichte der Grenze. Gezeigt wird die bissige belgische Tragikomödie „Das brandneue Testament“. An den Flottmann-Hallen in Herne singt das Musik-Projekt Chantik am Donnerstag, 24. August, traditionelle Lieder aus aller Welt A Capella, bevor „Suffragette – Taten statt Worte“ mitreißend den frühen Kampf um Frauenrechte schildert. Im Kettenschmiedemuseum in Fröndenberg demonstrieren am Sonntag, 27. August, Schmiedevorführungen die Techniken von damals und heute; Führungen erschließen Historisches und moderne Kunst in der Stadt. In der deutschen Komödie „Ausgerechnet Sibirien“ treffen Gegensätze von Ost und West aufeinander.


Druckluft-Musik und Mitmach-Programm zum Abschluss Im stillgelegten Parkbad Süd in Castrop-Rauxel produziert die Big Band Druckluft am Montag, 28. August, mit zwölf Akkordeons und einer Rhythmusgruppe einen einmaligen Sound; dann taucht die Tragikomödie „Ganz weit hinten“ in die Welt eines amerikanischen Aquaparks ein. Am Dienstag, 29. August, dem letzten Abend der diesjährigen FilmSchauPlätze NRW, lädt der Stadtgarten in Recklinghausen zum Open Air-Picknick mit Mitmach-Angeboten. Auf dem ‚grünen Hügel‘ gegenüber dem Ruhrfestspielhaus beweist Meryl Streep ihr komisches Talent als die untalentierte Opernsängerin „Florence Foster Jenkins“.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.