Macht und Einfluss der Musik

Celeste (Natalie Portman) ist nach einem Amoklauf berühmt geworden. Foto: Kinostar
Borken (pd/hie). Im Jahr 1999 überlebt Teenager Celeste (Raffey Cassidy) eine gewaltsame Tragödie. Nachdem sie bei einem Gedenkgottesdienst gesungen hat, verwandelt sich Celeste mit Hilfe ihrer Schwester (Stacy Martin), die Songwriter ist, und einem Talentmanager, in einen aufblühenden Popstar.

Celestes kometenhafter Aufstieg zum Ruhm und damit einhergehender Verlust der Unschuld ist verzahnt mit einem erschütternden Terroranschlag auf die Nation und hebt das junge Energiebündel zu einer neuen Form der Berühmtheit empor: Amerikanische Ikone, weltliche Gottheit, globaler Superstar.

Jahre später schafft Celeste (jetzt Natalie Portman) ein Comeback nach einem skandalösen Vorfall, der ihre Karriere zum Entgleisen gebracht hat. Auf Tour für ihr sechstes Album, einem Kompendium von Lobgesängen auf Science-Fiction mit dem Titel „Vox Lux“, muss die unzähmbare, unflätige Pop Ikone ihre persönlichen und familiären Kämpfe überstehen, um sich durch Mutterschaft, Wahnsinn und monumentalen Ruhm im Zeitalter des Terrors zu navigieren.

In Brady Corbets zweitem Spielfilm, nach dem Durchbruch 2015 mit seinem Debütfilm „The Childhood of a Leader“ – Gewinner der Preise „Beste Regie“ und „Bester Debütfilm“ beim Film Festival in Venedig – wird Celeste zu einem Symbol für den Starkult und die Medienmaschinerie mit allen ihren Facetten. Der Film bietet Originalsongs von Sia, originale Filmmusik von Scott Walker und eine transzendente Performance von Natalie Portman.
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