„Made in China“ ab 18. Juli im Kino

Sophie (Julie de Bona) hat großartige Neuigkeiten für ihren Freund François (Frédéric Chau). Foto: Etienne George
Borken (pd/hie). Der junge Fotograf François (Frédéric Chau) hat zu seinen asiatischen Wurzeln nicht gerade das beste Verhältnis. 10 Jahre ist es her, dass er nach einem Streit mit seinem Vater die Brücken zum chinesischen Teil von Paris abgebrochen hat. Erst als seine Freundin Sophie (Julie de Bona) ihm mitteilt, dass er Vater wird, werden für François die Karten im großen Spiel mit der Identität neu gemischt. Er ahnt, dass er für sein Kind den Kontakt zu seiner Familie und ihren Traditionen erneuern muss. Mit seinem besten Freund Bruno als moralische Unterstützung wagt er sich zurück ins Chinatown von Paris, doch Bruno ist ein liebevoller Chaot, der sich spontan in François‘ „Beinahe-Cousine“ verliebt und gedankenlos von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpert. Von Tanten, Onkeln, Nichten und Neffen wird François mit Überschwang begrüßt. Nur sein Vater und sein kleiner Bruder zeigen kein Interesse am verlorenen Sohn. Der familiäre Neubeginn wird schwerer als gedacht...

Seine Rolle in „Monsieur Claude und seine Töchter“ machte ihn zum Star; nun bewährt sich Frédéric Chau auch als Drehbuchautor mit einer Geschichte voller Wärme und wohlüberlegter Figurenzeichnung. „Made in China“ ist inspiriert von der wahren Geschichte seines Lebens – mit Mut zur Dramatik und Lust an ausgefeilter Komik.
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