„My Days Of Mercy“: Krimi, Drama, Leidenschaft

Lucy (Ellen Page, r.) und Mercy (Kate Mara) werden trotz unterschiedlicher Einstellungen ein Paar. Foto: Kinostar
Borken (pd/hie). Lucy (Ellen Page) reist mit ihrer Schwester Martha (Amy Seimetz) und ihrem kleinen Bruder Ben (Charlie Shotwell) regelmäßig durchs Land, um gegen die Todesstrafe zu protestieren. Die Geschwister haben auch ein persönliches Motiv: Ihr Vater Simon (Elias Koteas) sitzt in der Todeszelle, weil er seine Frau umgebracht haben soll. Er bestreitet die Tat und seine Kinder versuchen ihn nach Kräften zu unterstützen. Auf einer Demonstration, bei der sich Befürworter und Gegner der Todesstrafe gegenüberstehen, lernen sich Lucy und Mercy (Kate Mara) kennen. Die beiden verlieben sich ineinander, aber diese Liebe wird auf eine harte Probe gestellt, denn Mercy gehört zu den Befürwortern der Todesstrafe…

Als Ausgangspunkt für den Plot des Films diente ein Abschnitt in John Grishams „An Innocent Man: Murder and Injustice in a Small Town“, einem nonfiktionalen Bericht über einen zu Tode Verurteilten, der freigesprochen wurde. Darin werden die beiden Communities beschrieben, die zum einen für und zum anderen gegen die Todesstrafe demonstrieren. Diese gegensätzlichen Gruppen treffen sich regelmäßig, wenn sie mit ihren Wohnmobilen in der Nähe der Gefängnisse campen, in den die staatlichen Exekutionen durchgeführt werden. „Diese Menschen hatten völlig konträre Meinungen zum Thema Todesstrafe, aber sie besaßen auch Respekt voreinander und spürten auch wegen des Nomaden-artigen Lebensstils, der sie von einem Gefängnis zum anderen führte, eine gewisse Verbundenheit“, erklärt Drehbuchautor Joe Barton. „Mit gefiel die Idee, eine Art ‚Romeo und Julia‘-Liebesgeschichte in einem derartigen Umfeld zu entwickeln.“
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