„Norman“ ab 21. September

Einsam in New York: Norman Oppenheimer (Richard Gere, l.) und Micha Eshel (Lior Ashkenazi). Foto: Sony Pictures
Borken (pd/hie). Der einsame Möchtegern-Geschäftsmann Norman Oppenheimer (Richard Gere) hat große Finanzpläne – bislang allerdings völlig erfolglos. Eines Tages lernt er den charismatischen israelischen Politiker Micha Eshel (Lior Ashkenazi) kennen. Der ist am Tiefpunkt seiner Karriere angekommen. Norman wittert Eshels momentane Beeinflussbarkeit und schenkt ihm ein überaus teures Paar Schuhe – eine Geste, die den Politiker tief berührt. Als er drei Jahre später Premierminister wird, erinnert sich Eshel wieder an Norman. Und der bekommt das, wovon er immer geträumt hat: Respekt. Beseelt vom Glücksgefühl des Erfolges versucht Norman bald, sich Eshels Namen zu Nutze zu machen, um den größten Deal aller Zeiten in die Tat umzusetzen: Eine Reihe von Kompensationsgeschäften, die Verknüpfungen zwischen dem Premierminister und Normans Neffen (Michael Sheen), einem Rabbi (Steve Buscemi), einem Mogul (Harris Yulin), seinem Assistenten (Dan Stevens) sowie einem Mitarbeiter des Finanzministeriums der Elfenbeinküste herstellen. Doch die Pläne gehen gehörig in die Hose und schaffen die Grundlage für eine mögliche internationale Katastrophe, die Norman nun unbedingt abwenden muss.

Der neue Film des Oscar-nominierten Regisseurs Joseph Cedar ist ein gleichermaßen witziges wie mitfühlendes Drama – die Geschichte eines kleinen Mannes, dessen Absturz einer menschlichen Schwäche entspringt, die man nur allzu leicht verzeiht: Geltungsbedürfnis. Die Hauptrollen spielen Richard Gere, Lior Ashkenazi, Michael Sheen, Steve Buscemi und Charlotte Gainsbourg.
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