Prädikat besonders wertvoll: „Detroit“ ab 23. November

In den Straßen von Detroit eskaliert der Kampf um mehr Gerechtigkeit. Foto: Concorde Filmverleih
Borken (pd/hie). Der Sommer 1967 ist ein ausschlaggebender Moment in der modernen amerikanischen Geschichte, als das Land von wachsenden politischen und sozialen Unruhen heimgesucht wird. Die Eskalation des Vietnam Kriegs sowie jahrzehntelange Ungleichheit und Unterdrückung fordern ihren Tribut. Die Unzufriedenheit und kochende Wut finden schließlich ihren Höhepunkt in den Großstädten, wo die afroamerikanische Gemeinschaft seit jeher mit systematischer Diskriminierung sowie hoher Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat. Kathryn Bigelows neustes Werk fokussiert sich auf die schreckenerregenden Ereignisse eines Abends während der Bürgerrechtsaufstände in Detroit: Als zwei Tage nach Beginn der Rebellionen auf der Anlage eines Motels Pistolenschüsse gemeldet werden, rückt die Polizei mit einem Großaufgebot an. Statt sachlich zu ermitteln, kommt es zu einer von Vorurteilen und Gewalt geprägten Razzia. Die anwesenden Motelgäste müssen sich einem gefährlichen Verhör unterziehen – in Isolation sollen sie durch Einschüchterung zum Geständnis gedrängt werden. Das lebensbedrohliche Machtspiel eskaliert und bringt schwerwiegende Folgen mit sich…

Kathryn Bigelow ist eine der visionärsten und intelligentesten Thriller- und Action-Regisseurinnen. Ihre Filme sind so hautnah an den Ereignissen, dass dem Zuschauer der Atem stockt: Sie erzählt Geschichten, die bewegen, erschüttern, nachdenklich machen – und vor allem in jeder Hinsicht fesseln. Der Film wurde von der Filmbewertung mit dem Prädikat besonders wertvoll ausgezeichnet. Er läuft ab 23. November im Kino.
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