Prädikat besonders wertvoll: „Die Vierhändige“

Sophie (Frida-Lovisa Hamann) flüchtet in die Welt der Musik. Foto: Camino Filmverleih
Borken (pd/hie). Die Schwestern Sophie (Frida-Lovisa Hamann) und Jessica (Friederike Becht) werden als Kinder Zeuge eines brutalen Verbrechens. Jessica verspricht daraufhin der jüngeren Sophie, immer auf sie aufzupassen. Doch 20 Jahre später ist aus dem Versprechen eine Besessenheit geworden. Während Sophie versucht, Pianistin zu werden und sich ein Leben frei von Ängsten aufzubauen, leidet Jessica unter Wahnvorstellungen, fürchtet überall eine Bedrohung. Als die Täter von damals auf freien Fuß kommen, ist Jessica entschlossen, sie zu finden. Ein Unfall aber verändert alles und verwandelt Jessicas Versprechen, immer auf ihre kleine Schwester aufzupassen, in einen existentiellen Alptraum.

Eine außergewöhnliche Geschichte, virtuos und fesselnd erzählt: „Die Vierhändige“ dringt tief in das Trauma zweier Schwestern ein und verfolgt ihren inneren und äußeren Kampf mit großer emotionaler Glaubwürdigkeit und Intensität. Der Film zieht alle Register des Genres und treibt seinen Plot dynamisch und mit immer neuen Twists voran – behält dabei aber immer seinen erzählerischen Kern im Auge: den hochexplosiven Konflikt zwischen zwei jungen Frauen und ihr Ringen mit einer schicksalhaften Vergangenheit. Der Film wurde von der Deutschen Film- und Medienbewertung mit dem Prädikat „besonders wertvoll“ ausgezeichnet. Ab 30. November im Kino.
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