Szenen einer Ehe am Ende

Joana (Aglaia Szyszkowitz) und Valentin (Devid Striesow). Foto: Allegro Film/Wolfgang Thale
Borken (pd/hie). Die Liebe kann fast alles: Herzen brechen, Berge versetzen, Königreiche zerstören. Aber eines kann sie nicht: Den Graben überbrücken, der entsteht, wenn ein Paar sich auseinandergelebt hat: Joana (Aglaia Szyszkowitz) und Valentin (Devid Striesow) kommunizieren nach über einer Dekade Ehe zwar miteinander, aber nur noch gehässig und polemisch. Die gemeinsame Tochter zwingt sie zum Paartherapeuten. Dieser Therapeut (Erwin Steinhauer) hat mit den beiden seine helle Freude: Joana und Valentin schenken einander nichts, aber sie bekommen es mit einem ebenbürtigen Gesprächspartner zu tun, der ihre unheile Welt mit viel Witz und Klugheit auf den Kopf stellt.

Wenn zwei sich streiten, lacht oft der Dritte: Wenn ein Paar so richtig zankt, kann das für Außenstehende durchaus amüsant sein. Aus dieser Tatsache machte Bestsellerautor Daniel Glattauer („Gut gegen Nordwind“) sein Erfolgsstück „Die Wunderübung“, in dem er meisterlich den Zustand einer langjährigen Liebesbeziehung beschreibt – und den Versuch, sie mit Hilfe eines Dritten wieder auf Schiene zu bringen.
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