Wer war „Deep Throat“?

Vize FBI-Chef Mark Felt (Liam Neeson) wird nach 30 Dienstjahren zum Whistleblower. Foto: Wildbunch Germany
Borken (pd/hie). USA im Sommer 1972. Die Atmosphäre ist durch Vietnam-Krieg und Bürgerrechtsbewegung bereits aufgeheizt, als „Watergate“ wie eine Bombe einschlägt. Nach einem rätselhaften Einbruch in die Zentrale der Demokratischen Partei tappen viele Journalisten im Dunkeln. Ein Mann jedoch weiß mehr: Mark Felt (Liam Neeson), Vize-Chef des FBI, kennt die Ermittlungsergebnisse aus erster Hand und ist bereits früh von der Beteiligung der Nixon-Regierung überzeugt. Weiterer Grund seines Misstrauens ist der neue, von Nixon eingesetzte FBI-Direktor Patrick Gray (Marton Csokas), der die Watergate-Ermittlungen auffällig schnell beenden will. Nach 30 Dienstjahren ist Mark Felt hin- und hergerissen zwischen seiner Loyalität zum FBI und seinem Verständnis von Recht und Moral. Er riskiert schließlich alles und kontaktiert Bob Woodward (Julian Morris), Redakteur der Washington Post, um ihn mit den streng geheimen Informationen zu versorgen. Bald jagt ganz Washington den mysteriösen Whistleblower, besser bekannt als „Deep Throat“. Watergate ist seit 45 Jahren das Sinnbild für eine ungeheure Machtanmaßung und die Kraft der freien Medien gleichermaßen. Vor allem Alan J. Pakulas Kinoklassiker „Die Unbestechlichen“ von 1976 prägt das Bild des Politikskandals: Die Recherchen der Journalisten und ihre Treffen mit dem Informanten „Deep Throat“ führten zum ersten Mal in der US-Geschichte zum Rücktritt eines Präsidenten. Jetzt erzählt „The Secret Man“ die Geschichte aus der anderen Perspektive und zeigt wer sich hinter „Deep Throat“ verbirgt. Auf authentische und packende Weise spiegelt der Film die innere Zerrissenheit des Informanten sowie die historisch-politischen Geschehnisse jener Zeit – und wirft dabei unmittelbare Parallelen zur derzeitigen Lage der USA auf.
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