„Wie die Mutter, so die Tochter“ ab 14. September im Kino

Schwangeres Mutter-Tochter-Gespann: Avril (Camille Cottin, r.) und Mado (Juliette Binoche). Foto: Prokino
Borken (pd/hie). Avril (Camille Cottin) und ihre Mutter Mado (Juliette Binoche) sind zwar ein Herz und eine Seele, könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Avril, 30, ist verheiratet, angestellt und lebt ihr Leben strikt nach Plan, während ihre Mutter seit ihrer Scheidung eine zweite Pubertät durchlebt und ihrer Tochter in jeglicher Hinsicht auf der Tasche liegt. Mutter- und Tochterrolle sind komplett vertauscht und als die beiden Frauen dann auch noch zur gleichen Zeit schwanger werden, ist der große Eklat unausweichlich. Denn genauso wenig wie Mado inmitten ihres Jugendwahns bereit ist, erneut Mutter oder gar Großmutter zu werden, kann Avril sich ihre eigene Mutter als späte Mutter vorstellen.

Der Film ist eine berührende und dabei ebenso komische wie tiefgründige Liebeserklärung an alle Mütter und Töchter – und ja, auch die Väter dieser Welt – die auf gänzlich lebensbejahende Art zeigt, dass, ganz gleich wie unterschiedlich Mutter-Tochter-Beziehungen auch sein mögen, am Ende nur eines zählt: Das unzertrennbare Band der Liebe, das alle verbindet. Camille Cottin („Allied: Vertraute Fremde“) und Oscar-Preisträgerin Juliette Binoche („So ist Paris“) brillieren als ungleiches Mutter-Tochter-Gespann und bringen die Zuschauer im einen Moment zum Lachen und im nächsten zum Weinen. Ergänzt wird das Frauen-Duo von den Vätern ihrer Kinder, gespielt von Lambert Wilson („Von Menschen und Göttern“) und Michaël Dichter („Vie sauvage“).
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