Wo kommt der Sohn her?

Sind sie Vater und Sohn? André (Christian Clavier) und Patrick (Sébastien Thiéry). Foto: Concorde Filmverleih
Borken (pd/hie). Monsieur Prioux (Christian Clavier) versteht die Welt nicht mehr. Bis gestern führte er mit seiner Frau Laurence (Catherine Frot) ein zufriedenes und geruhsames Leben. Die Behaglichkeit hat eines Tages jedoch ein Ende, als auf einmal im Supermarkt ein seltsamer Typ namens Patrick (Sébastien Thiéry) auftaucht. Noch seltsamer wird es als Patrick später auch noch unangemeldet unter ihrer Dusche steht und schließlich sogar behauptet, dass er ihr Sohn sei. Kann nicht sein. Die Priouxs haben keine Kinder. Und doch scheint alles darauf hinzudeuten, dass Patrick ihr Sohn ist. Handelt es sich bei der absurden Behauptung um einen üblen Scherz? Oder ist Patrick schlicht ein gerissener Betrüger? Die Priouxs stehen vor einem Rätsel. Doch Madame Prioux beginnt zu allem Überfluss, Patrick in ihr Herz zu schließen. Das wird Monsieur Prioux dann doch zu viel...

Mit der Kinokomödie „Nicht ohne Eltern“ verfilmte der französische Bühnenautor und Regisseur Sébastien Thiéry, gemeinsam mit Vincent Lobelle, Thiérys gleichnamiges Erfolgsstück. „Nicht ohne Eltern“ sorgte seit seiner Pariser Uraufführung im September 2015 auf den Bühnen im In- und Ausland für Beifallsstürme. Die Geschichte des wohlsituierten Ehepaars Prioux, das sich aus heiterem Himmel mit einem jungen Mann konfrontiert sieht, der vorgibt ihr Sohn zu sein, ist bis zur letzten Sekunde eine ebenso amüsante wie hintersinnige Kinounterhaltung, wie nur das französische Kino sie hervorbringt.
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