„Woodstock“ am 16. August auf Arte

Canned Head performen ihren Hit „A change is gonna come“ auf dem Woodstock-Festival.
Borken (pd/hie). Im August 1969 war eine kleine Stadt im Bundesstaat New York drei Tage lang im Ausnahmezustand: Zum Woodstock-Festival kamen alle großen Stars der Rock- und Folkszene – und über 400.000 Besucher.

Der Dokumentarfilm „Woodstock“ bietet am Freitag, 16. August, um 22.10 Uhr auf Arte einen Blick hinter die Kulissen, von den Vorbereitungen bis zu den Aufräumarbeiten. Außerdem: Porträts der Konzertbesucher, Reportagen über die Künstler. Und natürlich deren unvergessliche Konzerte. Für den oscarprämierten Dokumentarfilm zeichneten 20 Kameraleute mehr als 100 Stunden Material auf. Ursprünglich sollte kein geringerer als Martin Scorsese Regie führen, gab diese Aufgabe dann aber doch an Michael Wadleigh weiter. Trotzdem war er als Regieassistent und Cutter tätig, und tatsächlich erkennt man in „Woodstock“ einen Hauch des Geistes, der sein späteres Werk prägt. Während das Woodstock-Festival ein finanzielles Desaster war, spielte der Film in den ersten 18 Wochen fünf Millionen Dollar ein.

Zwischen den Auftritten der Künstler bewegt sich die Kamera durch die gigantische Menschenmasse, zeichnet Interviews mit den Zuschauern auf oder beobachtet das Treiben der Menge aus nächster Nähe. Selten fühlt man sich dem „Summer of Freedom“ und dem Lebensgefühl der damaligen Zeit zwischen politischem Protest, Rockmusik und Flower Power näher als hier.
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