Aktenvernichtung in großem Stil

Mehrere Menschen mit Behinderung arbeiten unter Anleitung von Betreuern in der Aktenvernichtung.
Maria Veen (pd/dd). Die Aktenvernichtung in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) des Benediktushofes bekommt zurzeit einen neuen, rund 150 Quadratmeter großen Anbau. Grund: Die bisherigen Räumlichkeiten innerhalb der Metallhalle reichen nicht mehr aus. Es fehlt unter anderem an Lagerraum für die bis zu 490 Kilogramm schweren Ballen aus geschreddertem Papier. Diese mussten in der Vergangenheit in der Haupthalle oder an anderer Stelle gelagert werden, bis sie vom lokalen Entsorger abgeholt wurden. Die Nachfrage nach Aktenvernichtung sei in den letzten Jahren stark angestiegen, bestätigt Werkstattleiter Jürgen Böbisch. Das hängt mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union zusammen, die 2018 in Kraft getreten ist und den Schutz personenbezogener Daten in der EU sicherstellen soll. Sechs bis sieben Frauen und Männer mit Behinderung sorgen unter Anleitung für die Aktenvernichtung. In wenigen Wochen wird der rund 120 000 Euro teure Anbau der Aktenvernichtung bezugsfertig sein.
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