Benediktushof: Bewohner üben Verhalten im Straßenverker

Die Seminarteilnehmer lernten viel über „tote Winkel“.
Maria Veen (pd/dd). Was passiert, wenn ein Bulli mit Tempo 50 vor einem Hindernis scharf bremsen muss, das erlebten jetzt Bewohnerinnen und Bewohner des Benediktushofes beim Verkehrssicherheitstraining mit der Kreispolizeibehörde Borken. Theorie und Praxis standen auf dem Stundenplan. Neben der praktischen Demonstration von Anhalte-Wegen eines Fahrzeuges bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten lernen die Bewohner auch, wie sich Reaktions- und Bremswege berechnen lassen und wie schnell sich ein Anhalte-Weg selbst bei vermeintlich niedriger Fahrzeug-Geschwindigkeit vervielfacht. „Wenn sich ein Fahrzeug nähert und Sie unsicher sind, ob Sie vorher die Straße überqueren können, sollten Sie im Zweifel unbedingt stehen bleiben und warten“, geben die Polizisten Andreas Rudde, Josef Rickers und Gina Ligges den Benediktushof-Bewohnern mit auf den Weg.

Lieber eine Minute später am Arbeitsplatz erscheinen, als einen Unfall zu riskieren, raten die Verkehrssicherheitsberater. Ähnliches gilt für Rollstuhlfahrer, Fußgänger oder Radfahrer an Kreuzungen. Überrascht stellten die Seminar-Teilnehmer fest, wie groß die vier toten Winkel bei einem Bulli oder gar Lkw sind. Das gelte, trotz Blick in die Seitenspiegel, insbesondere beim Rechtsabbiegen.
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