Bluttransfusionen reduzieren

Die Mediziner ließen 500 rote Luftballons steigen
Kreis Borken (pd/dd). Bluttransfusionen retten Menschenleben, stellen aber auch ein Risiko dar. Die Mediziner im Klinikum Westmünsterland wollen durch ein neues Projekt den Einsatz von Blutkonserven deutlich reduzieren. Gelingen soll dies durch die Teilnahme am deutschen Patient-Blood-Management-Netzwerk (PBM). „Bei medizinischen Notfällen, Unfällen oder schweren Operationen sind Bluttransfusionen unersetzlich. Es gibt aber Anhaltspunkte, dass die Blutgabe mehr Nebenwirkungen haben könnte, als bisher angenommen“, erklärt Projektleiter Dr. Olaf Baumhove, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie am St. Agnes-Hospital Bocholt. „Die Anwendung von Bluttransfusionen liegt in der Verantwortung des behandelnden Arztes. Wie bei allen Arzneimitteln sind unnötige Anwendungen zu vermeiden“, empfiehlt Dr. Baumhove.
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