Das Pferde-Einmaleins: Reiten für Anfänger

(Bildquelle: Matthias Zomer / Pexels) 

Um Reiten zu lernen ist es einfach nie zu spät. Besonders gefragt sind Pferde bei Kindern und Jugendlichen, aber auch Reiten für Erwachsene erfreut sich der Beliebtheit. Jung und Alt profitieren gleichermaßen von der besonderen Beziehung die zum Pferd entsteht. Als Reiter erhält man einen neuen speziellen Zugang zur Natur, durch die Wahrnehmung des Pferdes, doch auch Fitness bleibt nicht zu kurz, denn Reiten wird zurecht auch als olympische Disziplin anerkannt. Dem aufmerksamen Anfänger wird durch das Reiten eine neue Welt eröffnet.


Reiten: Die ersten Schritte

Das Wichtigste, das du als Reitanfänger wissen sollte ist, dass Reiten selbst nur ein kleiner Teil der ganzen Erfahrung ist. Die Arbeit beginnt wenn du den Stall betrittst, denn zunächst muss das Pferd erst einmal aus dem Stall geholt werden. Das bedeutet es zu putzen, gegebenenfalls eine Pferdedecke aufzulegen und sich um Sattel und Trense zu kümmern. Wie das geht lernst du in den ersten Stunden von deinen Reitlehrern. Nach dem Reiten wird das Pferd wieder geputzt und gepflegt, zusätzlich muss man sich um die Ausrüstung kümmern. Diese Aufgaben können zu Ritualen werden, die mit dem Reiten einhergehen, doch mit einem Zeitaufwand ist gewiss zu rechnen.


Worauf muss ich bei der Wahl einer Schule achten?

Das Wichtigste bei deiner Wahl der richtigen Schule ist einen ersten Eindruck des Geländes zu bekommen. Werden die Pferde gut und artgerecht gehalten? Das bedeutet: Ist der Stall groß, luftig und hell? Glänzt das Fell der Pferde und sind ihre Ställe sauber? Zusätzlich solltest du dir auch eine Reitstunde ansehen. Ist der Reitlehrer freundlich, kompetent und hilfsbereit? Frage auch ob er eine Zertifizierung hat. Pferdewirte sind die am besten ausgebildetsten und dann die Zertifizierungen A, B und C. Aber erkundige dich zur Sicherheit noch einmal wie das in deinem Stall aussieht. Am wichtigsten ist einfach, dass der Reitlehrer dir sympathisch ist und du dich dort wohlfühlst.


Die ersten Reitstunden

Beim Reiten selbst gibt es verschiedene Punkte zu beachten. Zunächst gibt es verschiedene Ansätze dazu wie man das Reiten lernt und diese unterschieden sich von Reitschule zu Reitschule. In vielen fängt man mit dem Reiten an der Longe an. Das bedeutet: Der Reitlehrer führt mit einem Seil das Pferd im Kreis, während du dich an die Bewegung und das neue Sitzgefühl gewöhnen kannst. Andere Reitschulen hingegen machen bereits in den ersten Reitstunden einen geführten Ausritt in den Wald, sodass du Freude am Reiten bekommst bevor du die Technik lernst.
Auch zu beachten ist, dass es beim sportlichen Reiten Unterteilungen gibt, so sind die häufigsten Reitweisen Dressur, Western, Springen, Military, Jagdreiten, Galopprennen und Gangpferdereiten. Sie unterscheiden sich im Training und in der benötigten Ausrüstung.

Warum du die richtige Ausrüstung brauchst

Bevor du richtig loslegen kannst, solltest du dir Gedanken zur richtigen Ausrüstung machen. Das ist sowohl für den Reiter als auch für das Pferd wichtig, um einen sicheren und bequemen Ausritt sicherzustellen.
Folgende Reitartikel solltest du dir zulegen wenn du es ernst mit dem Reiten meinst:
  • Reitstiefel mit Absatz - sie schützen deine Füße falls dir ein Pferd einmal drauftreten sollte, der Absatz hilft dir nicht aus dem Steigbügel zu rutschen 
  • Nahtlose Reithose - um sich nicht die Schenkel an Nähten einer Hose aufzutreiben, sind die nahtlosen Reithosen wichtig 
  • Reithelm an deine individuelle Größe angepasst - er soll komfortabel und nicht drücken oder zu locker sein 
  • Dunkle, enge Oberbekleidung - im Stall wird man schnell schmutzig und zu lockere Kleidung verbirgt für den Reitlehrer deine Haltung auf dem Pferd 
  • Schützende Reithandschuhe - sie beugen Blasen vor, die man sich gerade als Anfänger bei rauen Gurtzügel zuziehen kann 
  • Schutzweste - entspricht sie deiner Größe kann sie beim Fall Nacken und Rücken schützen. 
  • Sporen als Hilfe - diese können als Verfeinerung fürs Reiten verwendet werden  

Um Reiten zu lernen ist es nie zu spät, denn die Techniken können in jedem Alter erlernt werden und die Beziehung zum Pferd ist für jedes Alter bereichernd. Nicht zu unterschätzen sind jedoch der Zeitaufwand und die Intensität des Trainings, für die, die es ernst meinen. Doch grundsätzlich ist es wichtig Spaß an der Sache zu haben und sich auf dem Pferd wohlzufühlen.
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