Eine Spende für Afrin

Auf diesem Foto ist ein Freund des Großvaters einer Schülerin zu sehen, die die Montessori-Schule besucht. Der Mann organisiert in Afrin eine Suppenküche.
Borken (pd/dd). Die Schülervertretung (SV) der Montessori-Gesamtschule hat mit zunehmender Sorge die Lage im syrischen Afrin beobachtet. Dies vor allem deshalb, weil sechs ihrer Mitschüler aus Afrin stammen und dort ihre Verwandten leben. Seit den türkischen Angriffen auf Afrin hat sich die Lage dort dramatisch verschlechtert. Fast täglich senden die Verwandten aus dem Keller eines großen Hauses, in dem sich mittlerweile sechs Familien vor den Bomben zu schützen versuchen, erschütternde Videos.

Deshalb hat sich die SV der Montessori-Gesamtschule dazu entschlossen, einen Teil ihrer „Spendenkasse“ (1270 Euro) nach Afrin zu schicken und gleichzeitig die Mitarbeiter und Familien der Schule sowie die Bevölkerung um weitere Unterstützung zu bitten. Die Spenden werden von Familienangehörigen der syrischen Montessori-Schüler in Deutschland über Vermittler direkt zu den Verwandten nach Afrin transferiert. Dieses System funktioniert zuverlässig, schnell und unbürokratisch und ist mehrfach erprobt. Alle eingehenden Spenden gehen an den Großvater von Schülern, der viele Kontakte in der Stadt und bereits Spenden weitergeleitet hat.

Wer die Aktion der Schülerinnen und Schüler unterstützen möchte, Barspenden nehmen die Klassenlehrer entgegen. Wer eine Spende überweisen möchte, die Schülervertretung hat bei der Sparkasse Westmünsterland ein Konto: IBAN: DE10 4015 4530 0037 5753 47,

Betreff: Hilfe für Afrin.
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