Erdbebenübung der Malteser

Insgesamt mussten etwa 30 Patienten mit unterschiedlichen Verletzungen betreut und versorgt werden.Foto: Malteser
Borken (pd/azi). Die Borkener Malteser beteiligten sich an der Diözesanübung der Malteser im Bistum Münster „Erdbeben in Katastrophanien“ auf der Trainingsbase in Weeze. Ziel war es, die Zusammenarbeit verschiedener Einsatzeinheiten bei einer so genannten Großschadenlage zu üben.

Die Übungsleitung hatte sich folgendes Szenario ausgedacht: Gegen 4 Uhr morgens kommt es im Kreis Kleve zu einem schweren Erdbeben mit der Stärke 6,8 auf der Richterskala. Viele Häuser sind zerstört, ein Zug ist entgleist, ein LKW mit der Bahn kollidiert und das örtliche Krankenhaus ist beschädigt.

Den dort eintreffenden Einsatzkräften bot sich eine unübersichtliche Lage: Stark blutende Patienten, gestellt von einem Team Unfalldarsteller, liefen den Helfern schreiend entgegen. Insgesamt mussten etwa 30 Patienten mit unterschiedlichen Verletzungen betreut und versorgt werden.

„Es zeigte sich unter diesen relativ realen Bedingungen der Übung, dass sich die ständige Aus- und Fortbildung unserer aktiven HelferInnen bezahlt macht. Trotzdem gibt es natürlich auch noch Verbesserungsmöglichkeiten“, sagt Thomas Klein-Ridder, Stadtbeauftragter der Malteser Borken.

Knapp 50 Verletztendarsteller waren bei der Übung in Weeze beteiligt.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.