Erlebniswelt Wattenmeer Im Allwetterzoo

In Strandkörben sitzend können die Besucher jetzt den Robben zuschauen.Fotos: Allwetterzoo Münster
Münster (pd/azi). „Norderney ist mein Hawaii“, sagte kürzlich ein Zoobesucher. Und damit ist er nicht alleine. Zahlreiche Menschen aus der Region fahren gerne auf die Nordseeinsel. Jetzt gibt es Stück der Urlaubsinsel im Allwetterzoo Münster, denn dort wurde jetzt die „Erlebniswelt Wattenmeer“ fertiggestellt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unsere neue Erlebniswelt Wattenmeer eröffnen können und zwar gemeinsam mit unseren Gästen von Norderney, dem stellvertretenden Kurdirektor Hans-Emmius Rass und dem Ehepaar Klahn sowie den Gästen aus Münster, Bürgermeisterin Karin Reismann, unserem Aufsichtsratsvorsitzenden Rainer Knoche und dem Vorstandssitzenden des Zoovereins, Helge Peters“, sagt Zoodirektor Doktor Thomas Wilms.

Besonders stolz sei der Allwetterzoo auf sein neues Projekt. So wurde es komplett aus Eigeninitiative und großen Engagement aus dem Robbenrevier realisiert. Pflegerin Steffi Klahn, die selber gebürtige Norderneyerin ist, hat über ihre Eltern Kontakte zur Insel hergestellt. Kurdirektor Hans-Emmius Rass, der sich selber als Fan des Allwetterzoo Münster und besonders der Kegelrobben geoutet hatte, war sofort für eine Kooperation zwischen Münster und Norderney.

Drei Strandkörbe spendete die Insel dem Allwetterzoo und Rass brachte die Körbe nach Münster. Und auch anderes Equipment, das für das „Norderney-Feeling“ im Allwetterzoo sorgen soll – wie eine Boje oder ein Ruder – wurden auf der Insel für den Allwetterzoo gespendet. „Insgesamt also ein Low-Low-Budget-Projekt“, so Wilms.

In original Norderney-Strandkörben können die Zoobesucher jetzt in einer strandähnlichen Kulisse den Blick auf die Kegelrobben genießen. Themen wie Arten- und Natur- beziehungsweise Wattenmeerschutz gehören ebenso zur neuen Erlebniswelt wie die Tiere des Wattenmeeres mit Schwerpunkt auf den Kegelrobben, die als Botschafter des Weltnaturerbes im Allwetterzoo leben.

Der Allwetterzoo hat das Projekt komplett mit Eigenmitteln, eigenen Mitarbeitern aus der Tierpflege und dem Gartenbereich sowie zahlreichen Spenden von der Insel Norderney realisiert. Maßgebliche Kooperationspartner sind die Kurverwaltung Norderney, das Niedersächsische Zentrum für Wattenmeerschutz sowie der WWF Deutschland. Familie Klahn, deren Tochter Stefanie Klahn seit Jahren im Allwetterzoo Münster die Kegelrobben trainiert, hat das Projekt ebenfalls unterstützt. Stefanie Klahnes Vater spendete nicht nur die Boje, sondern stand mit seinen Kontakten und seinem Wissen dem Zoo beiseite.

Mehrmals täglich findet das kommentierte Kegelrobbentraining im Allwetterzoo statt, bei dem die Pfleger persönlich Auskunft über die Tiere, deren Lebensraum und Arterhaltung geben.

Mehr Informationen unter www.allwetterzoo.de
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