Fit für ein gesundes und suchtfreies Leben

Sportliche Aktivitäten tragen nicht nur dazu bei, dass Kinder und Jugendliche gesund aufwachsen, sondern haben auch positiven Einfluss auf ihr soziales Verhalten.
Kreis Borken (pd/dd). Um späterem Suchtverhalten vorzubeugen, muss Prävention frühzeitig und umfassend ansetzen – also bevor junge Menschen mit Suchtmitteln wie Tabak oder Alkohol in Kontakt kommen. Hierfür stärkt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit der Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl Heranwachsender und fördert ihre Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit.

Die BZgA bietet Trainerinnen und Trainern in der Kinder- und Jugendarbeit von Sportvereinen „Kinder stark machen“-Schulungen im Rahmen der frühen Suchtvorbeugung an, um Kinder und Jugendliche fit zu machen für ein gesundes und suchtfreies Leben. Seit 2008 konnten dafür bisher insgesamt 25.000 teilnehmende Trainerinnen und Trainer geschult werden.

Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, sagt: „Kinder, die ihre Freizeit im Sportverein verbringen, erleben dort neben Spaß und Abenteuern auch Teamgeist. Der Sportverein unterstützt Heranwachsende in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, damit sie sich zu selbstbewussten Jugendlichen entwickeln können, die ihr Leben ohne Tabak, Alkohol und andere Suchtmittel genießen können. Trainerinnen und Trainer vermitteln Kindern vorbehaltlose Anerkennung und Wertschätzung – das ist ein wichtiger Aspekt bei der frühen Suchtvorbeugung.“

Die BZgA-Mitmach-Initiative zur frühen Suchtvorbeugung „Kinder stark machen“ spricht insbesondere Erwachsene an, die Verantwortung für junge Menschen im Alter von 4 bis 12 Jahren tragen. In Sportvereinen sind Trainerinnen und Trainer Vorbilder, wichtige Bezugs- und Vertrauenspersonen für Kinder, die sie betreuen und deren sportliche Aktivitäten sie fördern.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet mit den „Kinder stark machen“-Schulungen Vereinsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern praxisnahe Tipps für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen über das Sportliche hinaus: wie das Training gestaltet werden kann, dass es als Erlebnis empfunden wird, Teamgeist und Fairplay gefördert werden können und Kinder darin unterstützt werden können, Konflikte gemeinsam zu lösen. Mehr Informationen zur BZgA-Initiative „Kinder stark machen“ und zu den Schulungen für Trainerinnen und Trainer in Sportvereinen unter: https://www.kinderstarkmachen.de/.

Darüber hinaus gibt es weitere Initiativen, wie beispielsweise „NRW bewegt seine Kinder“, die von der Sportjugend NRW, dem Landessportbund NRW und Fachverbänden entwickelt wurde. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen mehr Bewegung, Spiel und Sport zu ermöglichen, denn diese sind wichtige Bestandteile für eine gesunde Entwicklung. Sie fördern die Fitness, die Konzentrations- und Lernfähigkeit von Kindern und haben positiven Einfluss auf ihr soziales Verhalten. Der Kreissportbund Borken ist dabei ein wichtiger Ansprechpartner. Er fördert beispielsweise Bewegungskindergärten und Kooperationen zwischen Sportvereinen und Schulen. Infos: www.ksb-borken.de.

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