Grünes Licht für Stroke Unit

Die Schlaganfall-Station im Borkener Krankenhaus kann ihre Arbeit jetzt fortsetzen. Fotos: mtg
Kreis Borken (dd). Aufregerthema „Stroke Unit“: In den vergangenen Wochen sorgte die drohende Schließung der Schlaganfall-Station im Borkener Krankenhaus immer wieder für Schlagzeilen. Das zentrale Problem in der Debatte war stets die 30-minütige Fahrtzeit zur nächsten Neurochirurgie, die nicht eingehalten werden konnte. Jetzt gibt es sozusagen grünes Licht für den Fortbestand. Vorrangschaltungen an Ampeln beim Transport von Schlaganfall-Patienten von Borken ins Krankenhaus Recklinghausen sollen dazu beitragen, die Fahrtzeiten zu verkürzen.

Landrat Dr. Kai Zwicker hat zusammen mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann diese Lösung auf den Weg gebracht. Der Landrat lobt in dem Zusammenhang das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger im Kreis sowie der politischen Gremien, die sich mit einer Petition für einen Erhalt der „stroke unit“ im Marien-Hospital Borken eingesetzt haben. „Ohne den Druck und Einsatz vieler Beteiligter hätte es vielleicht keine Rechtsänderung gegeben,“ so der Landrat.

Insgesamt 38.038 Bürgerinnen und Bürger trugen sich in den vergangenen Wochen in die Unterschriftenliste ein.
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