Hochmoderne Technik

Fachgesundheitspflegerin Claudia Hoves, Chefarzt Dr. Fabian Hottelet und Dieter Büning, pflegerischer Leiter der Intensivstation, freuen sich über die neuen Räumlichkeiten.
Borken (pd/dd). Der zweite Bauabschnitt der neuen Intensivstation des St. Marien-Hospitals ist abgeschlossen. Damit konnten vier weitere intensivmedizinische Bettenplätze sowie Material- und Arbeitsräume in Betrieb gehen. Die Bauarbeiten, die im April 2017 begannen, gehen jedoch bereits weiter. Schon im Herbst soll der dritte und letzte Teil der hochmodernen Intensivstation in Betrieb genommen werden. Dann verfügt die Abteilung über 12 Intensivbetten sowie vier Intermediate Care Betten.

Die alte Intensivstation, die seit 35 Jahren in Betrieb, und damit „in die Jahre“ gekommen war, bot Platz für zwölf Patienten. Um die Bevölkerung bestmöglich versorgen zu können – auch mit Blick auf den demographischen Wandel – war neben der Modernisierung eine Erweiterung der Bettenkapazität dringend notwendig. Jährlich werden auf der Borkener Intensivstation über 1000 Patienten behandelt.

Dr. Fabian Hottelet, Chefarzt der Klinik für Anästhesie, zeigt sich zufrieden über den zügigen und reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten. Er freut sich über die neuen Räumlichkeiten und auch die Mitarbeiter genießen das moderne Ambiente und die großzügig geschnittenen Arbeitsplätze. Besonders wichtig ist dem Chefarzt, dass neben der funktionellen Neukonzeption auch Wert auf die Raumgestaltung gelegt wurde. In jedem Patientenzimmer befindet sich ein großes Acrylglasbild. „Das ist weit mehr als Spielerei“, erklärt Hottelet, „die Motive geben unseren schwerkranken Patienten in der technisierten Umgebung Orientierung und wirken dem gefürchteten Delir entgegen“. Aus diesem Grund gibt es auch ein spezielles Lichtkonzept.

Dass ein Krankenhaus ein besonderer Arbeitsplatz ist, das mussten auch die Handwerker feststellen. Die Bauarbeiten stellten und stellen zwar für alle Beteiligten eine Herausforderung dar, konnten jedoch souverän gemeistert werden.
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