Mehr Licht, bessere Luft

Das AQARIUS-Umweltteam mit Stefan Porwoll, Paula Wellermann, Jörg Wißen, Petra Lübbering und Siegfried Logermann (v.l.n.r. .freut sich auf das Zertifikat „Ökoprofit“.
Borken (pd/dd). Nicht nur an heißen Sommertagen, sondern ganzjährig ist das Aquarius Freizeitbad in Borken ein ausgesprochen attraktives Ziel – gerade auch für Familien mit Kindern. Mit neun unterschiedlichen Becken, die über insgesamt 1.100 qm Wasserfläche verfügen, sowie einem 8.000 qm großen Saunagarten einschließlich Naturteich zählt es zu den großen Schwimm- und Freizeitanlagen im Westmünsterland.

Um den Aufenthalt der jährlich über 420.000 Gäste aus nah und fern so angenehmen wie möglich zu gestalten, sind viel Energie und weitere Ressourcen erforderlich. „Natürlich ist es uns da wichtig, diese effizient und umweltschonend einzusetzen“, unterstreicht Stefan Porwoll, Bereichsleiter Bäder der Stadtwerke Borken, die das Aquarius-Bad betreiben.

„Wir befassen uns daher schon seit langem mit Maßnahmen, die darauf abzielen, den Energieverbrauch zu reduzieren und mit der eingesetzten Energie eine größere Wirkung zu erzielen“, ergänzt Jörg Wißen vom Bereich Technik, Bäder und Parkhäuser der Stadtwerke Borken. Verbesserung der Energieeffizienz heißt das im Fachdeutsch. Vor acht Jahren wurden deshalb beispielsweise die Pumpen im Bereich der Warmwasseraufbereitung optimiert und 2012 dann das Blockheizkraftwerk erneuert. Kontinuierlich wird zudem die Isolierung der Gebäude verbessert. Um weitere Ansatzpunkte für entsprechende Maßnahmen zu finden, macht das Stadtwerke Borken/Aquarius-Umweltteam nun seit Herbst 2017 bei „ÖKOPROFIT“ im Kreis Borken mit.

„Um das Thema Energieeffizenz nachhaltig in unserem Hause zu verankern und einen vorsorgenden Umweltschutz zu etablieren, war es uns wichtig, dass sich möglichst viele unserer Kolleginnen und Kollegen an diesem Projekt beteiligen“, erläutert Stefan Porwoll. Die Teilnahme am Projekt Ökoprofit sei bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf großes Interesse gestoßen. Aus diesem Grund gab es rasch eine Vielzahl von Ideen und Vorschlägen.

Nach entsprechender Auswertung entwickelte sich daraus folgendes „Umweltprogramm“, das inzwischen sogar bereits teilweise abgearbeitet werden konnte: Einbau von LED-Panels anstelle der konventionellen Beleuchtung im Bereich der Umkleiden, Anpassung der Betriebszeiten der Saunaöfen, Kaminfeuer, Beleuchtung und Attraktionen im Bad an den tatsächlichen Bedarfen, Anschaffung einer Betriebsdaten-Erfassungssoftware Optimierung der Lagerhaltung in der Gastronomie, Modernisierung der Wasseraufbereitung durch Einsatz effizienterer Filter und Pumpen sowie Erneuerung der Lüftungsanlage im Bereich Sauna/ Umkleiden.

„Die Umsetzung dieser Maßnahmen führt dazu, dass wir künftig über 120.000 kWh an Energie, rund 1.000 m3 Wasser und 61 t CO2 einsparen werden. Auch unsere Gäste profitieren von den bereits umgesetzten Maßnahmen durch angenehmere Lichtverhältnisse und eine verbesserte Raumluftqualität“, resümiert Jörg Wißen das äußerst positive Ergebnis.
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