„ÖKPPROFIT“: Kreishandwerkerschaft Borken

Das Umweltteam der Kreishandwerkerschaft Borken : Nadine Kupka, Veronika Stemberg und Thomas Venhorst (v.l.n.r.).
  Kreis Borken (pd/dd). Bereits seit Start der „ÖKOPROFIT“-Kampagne für die heimische Wirtschaft im Jahr 2010 begleitet die Kreishandwerkerschaft Borken dieses gleichermaßen ökologisch wie ökonomisch ausgerichtete jährlich stattfindende Projekt als wichtiger Kooperationspartner. Neben der fachlichen Beratung der beteiligten Betriebe wirkt die Spitzenorganisation des hiesigen Handwerks vor allem an den jeweiligen Abschlussüberprüfungen mit.

Nunmehr sei es an der Zeit gewesen, selbst im eigenen Hause aktiv zu werden, erläutert Thomas Venhorst, bei der Kreishandwerkerschaft als Energieberater tätig, die Gründe für die Teilnahme an diesem besonderen Zertifizierungsprozess. Zum einen gebe es immer Optimierungspotenzial – vor allem mit Blick auf Energieeffizienz und Verbesserung der Arbeitsabläufe. Zum anderen sieht sich die Kreishandwerkerschaft in einer Vorbildfunktion. Schließlich führt sie die Geschäfte von 31 im Kreis Borken ansässigen Innungen, deren selbständige Handwerksbetriebe kreisweit rund 40.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Und gerade diesen Betrieben biete „ÖKOPROFIT“ „richtig guten Chancen“, passgenau zugeschnittene Maßnahmen zu erarbeiten, ist sich Venhorst einig mit Ingo Trawinski, der bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) das Projekt steuert – Maßnahmen, die nach Umsetzung viel Positives für die Umwelt bewirken und den Firmen finanzielle Vorteile bringen.

Das von der Kreishandwerkerschaft Borken durch „ÖKOPROFIT“ in Gang gesetzte und inzwischen zum Teil bereits abgearbeitete interne „Umweltprogramm“ belegt dies eindrucksvoll. Als Maßnahmen aufgeführt sind darin:

Durchführung eines Ideenwettbewerbes zur Einbindung und Sensibilisierung des eigenen Personals für das Thema Ressourceneffizienz, Austausch der Beleuchtung und Installation von Bewegungsmeldern und Versand der Gehaltsabrechnungen mit geschützter E-Mail.

Maßnahmen am Standort in Ahaus: Abschaffung von Botengängen.

Maßnahmen am Standort in Bocholt: Erneuerung der Heizung, Installation einer Photovoltaik-Anlage, Begrünung des Daches, Installation einer Verschattungsanlage.

Nach erfolgter Ökoprofit-Prüfung erhält die Kreishandwerkerschaft nun das Label „ÖKOPROFIT – Betrieb Kreis Borken“. Auch schon in den Jahren zuvor war die Kreishandwerkerschaft auf diesen Gebieten aktiv, wie ein Blick in die „Umweltchronik“ belegt:

Erneuerung und Dämmung der Fassung am Standort Bocholt, Angebot „Job-Rad“ für das Personal, neue Heizungsanlagen an den Standorten Ahaus und Borken, Aufstellung von Mülltrennungssystemen.

Am 14. September 2018 findet die Auftaktveranstaltung für die nächste, dann achte Runde „ÖKOPROFIT“ statt, die wieder auf ein Jahr ausgelegt ist. Angemeldet dafür haben sich bereits acht Betriebe und Institutionen. Weitere können gerne noch dazukommen. Ansprechpartner ist Ingo Trawinski von der WFG für den Kreis Borken: 02561/97999-20, E-Mail: trawinski@wfg-borken.de. Die Internet-Adresse der Kreishandwerkerschaft lautet: www.kh-borken.de.
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